Achtung Icon

Relaunch - Am 23. Mai ist es soweit:

Unter der bekannten Adresse finden Sie unser Angebot als „Portal der Kinder- und Jugendhilfe“ – mit vollständig neuem Look.
Daher erfolgt ab dem 29. April ein Redaktionsstopp. Ab diesem Zeitpunkt können Sie von extern keine Inhalte mehr einpflegen.
Ab dem 23. Mai können Sie alle Angebote wieder wie gewohnt nutzen.

Sie sind hier: Startseite  Politik

#systemrelevant

Videos zu jüdischem Leben in Deutschland

Ein junger Mann filmt mit einer Super8-Kamera.
Bild: © nito - fotolia.com

Die Filmemacherin Yael Reuveny fragt seit vielen Jahren nach dem Alltag, den Lebenswegen und den Überzeugungen von Jüdinnen und Juden in der Bundesrepublik. Sie porträtiert die Vielfalt jüdischen Lebens. In ihrer gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung entwickelten neuen Videoreihe #systemrelevant stehen Jüdinnen und Juden im Zentrum, die in Berufen der Daseinsvorsorge und der öffentlichen Infrastruktur arbeiten.

In Kitas und Schulen, Krankenhäusern und Impfzentren, bei der Polizei, der Bundeswehr und den Rettungsdiensten. Wie blicken sie auf Deutschland? Wie haben sie die Pandemie erlebt? Empfinden sie sich selbst als „systemrelevant"? Und was soll das überhaupt heißen?

Die sechs Videos von je 3 bis 5 Minuten Länge, einen Gedankenaustausch mit der Regisseurin und den Mitschnitt der Veranstaltung von Mitte November, auf der die Heinrich-Böll-Stiftung das Projekt vorgestellt haben gibt es nun online zu sehen.

#systemrelevant steht als kostenfrei nutzbares Bildungsmaterial zur Verfügung. Es ist geeignet für Schüler/-innen aller Schularten in den Fächern Gesellschaftswissenschaften, Geschichte/ Sozialwissenschaften, Politik/ Politische Bildung, Ethik/ Religion sowie für Projekttage oder Themenwochen.

#systemrelevant ist ein Beitrag der Heinrich-Böll-Stiftung zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Das Festjahr erreichte am 11. Dezember seinen Höhepunkt. An dem Tag, an dem vor 1700 Jahren der römische Kaiser Konstantin ein Gesetz erließ, das besagte, dass Juden städtische Ämter in den Kurien, den römischen Stadträten, bekleiden durften und sollten. Der Trägerverein des Festjahres hattte für diesen Tag die Aktion „Flagge zeigen für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus" initiiert. Die Heinrich-Böll-Stiftung beteiligte sich daran und hatte vor ihrem Berliner Haus in der Schumannstr. 8 geflaggt.

Quelle: Heinrich-Böll-Stiftung vom 07.12.2021

Info-Pool