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Saarland: Ultimate Fighting soll künftig der Genehmigungspflicht unterliegen

Anlässlich der Sportministerkonferenz sprach sich der saarländische Staatssekretär Martin Karren am vergangenen Freitag gegen Ultimate Fighting und ähnliche Wettkämpfe aus.

„Diese suchen den Begriff des Sports als Deckmantel, um dahinter den Charakter als reine Inszenierung von Brutalität und Gewalt kaschieren zu können. Diese Veranstaltungen, bei denen wichtige Grundregeln des Sports auf das Gröbste missachtet werden, verfolgen rein kommerzielle Interessen und haben mit sportlichen Wettbewerben nichts gemeinsam. Gemeinsam mit dem Sportministern der Länder fordert Karren die zuständigen Behörden auf, bei allen Veranstaltungen, die auf übermäßige Gewaltausübung gerichtet sind, alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um den Schutz von Kindern und Jugendlichen zu gewährleisten.

„Die Wettkämpfe missachten die gesellschaftlichen Vorstellung von Fair-Play, der Achtung des Gegenüber und der Unverletzlichkeit der Person“, so Staatssekretär Karren. „Diese Veranstaltungen setzen wegen der Gewaltdarstellungen die falschen Signale“.

Die Organisatoren von unter „Mixed Martial Arts“ (MMA) zusammengefassten Kampfveranstaltungen, insbesondere das sog. „Ultimate Fighting“ und das „Extreme Fighting“ drängen derzeit aggressiv auf den europäischen Markt und versuchen europaweit Veranstaltungen durchzuführen. Köln und Kiel waren bisherige Veranstaltungsorte. „Die Organisatoren reklamieren für diese Kämpfe die Qualität von sportlichen Veranstaltungen und bezeichnen die Kampfarten auch insgesamt als Sport.

 

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