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Zwangsverheiratung. Arbeitshilfe für die professionelle Beratung von Betroffenen

Handlungsfeld:

  • Jugendsozialarbeit

Materialienkategorie: Anleitung / Arbeitshilfe

Medientyp: Print

Strukturebene: Bund

Kurzbeschreibung:

Um die Zwangsverheiratung junger Mädchen und Frauen, aber auch von Jungen und Männern zu bekämpfen, sind aus Sicht des Deutschen Caritasverbandes (DCV) aufenthaltsrechtliche Änderungen für Opfer aus Nicht‐EU‐Staaten, präventive Arbeit und die verstärkte Unterstützung von Beratungs‐ und Kriseninterventionsstellen zentrale Mittel. Wie es besser gelingen kann, über präventive Maßnahmen Betroffene vor Zwangsverheiratung zu schützen, ist Thema des Caritas‐Projektes »JiZ – Jugend informieren über Zwangsverheiratung«. Mitarbeiter von Beratungsstellen, Lehrer und Jugendliche sollen durch Information, Qualifizierung und Weiterbildung unterstützt werden, Lösungen zu entwickeln und so Zwangsheiraten entweder zu ver‐hindern oder im Fall einer bereits vollzogenen Zwangsverheiratung aktiv werden zu können. Als ein Ergebnis dieses Projekts liegt jetzt eine Arbeitshilfe für die Praxis vor.

 

»Zwangsverheiratung« ‐ Arbeitshilfe für die professionelle Beratung von Betroffenen

Hintergrundinformationen, ausländerrechtliche Regelungen sowie zivil‐ und strafrechtliche Aspekte werden umfassend dargestellt. Konkrete Handlungsempfehlungen helfen im Beratungsalltag. Im Anhang finden sich wichtige Adressen, Literatur‐empfehlungen und Internetadressen. Die Arbeitshilfe richtet sich an Mitarbeitende in der Familien‐, Schwangeren‐ und Migrationsberatung.

 

Friederike Alfes, Asiye Balikci, Stefanie Nöthen, Isabell Zwania‐Rößler: Zwangsverheiratung. Arbeitshilfe für die professionelle Beratung von Betroffenen, Lambertus Verlag, ISBN 978‐3‐7841‐1960‐1, 2010, Kartoniert/Broschiert, 80 Seiten, 10,00 € (D), 17,50 Fr. (CH)

 

Schlagworte:
Migration, Zwangsverheiratung, Beratung, Beratungseinrichtung

Herausgabedatum: 2010

Sprache: Deutsch

Autor/-in bzw. Herausgeber/-in der Materialien:
Friederike Alfes, Asiye Balikci, Stefanie Nöthen, Isabell Zwania‐Rößler

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