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Praxen der Anerkennung. "Das ist unser Geschenk an die Gesellschaft". Vereine von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zwischen Anerkennung und Exklusion

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Kurzbeschreibung:

Jgendverbände sind wichtige Sozialisationsarenen für Jugendliche. Wie und wo aber engagieren sich Jugendliche mit Migrationshintergrund, die bisher in den anerkannten Jugendvereinen seltener vertreten sind? Die empirische Studie fragt erstmals nach der Bedeutung von Vereinen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund (VJM). Sie untersucht anhand von drei VJM die Wünsche, Hoffnungen und Forderungen, die Jugendliche mit Migrationshintergrund mit den Vereinen, aber auch mit dem Leben in Deutschland verbinden. Dabei kann gezeigt werden, dass VJM keine Arenen des ‚entweder-oder’, sondern der kontingenten Gleichzeitigkeit verschiedener Relevanz- und Bezugssysteme für die Jugendlichen sind. Durch die Synthese verschiedener Praxen der Anerkennung, die auf adoleszenzspezifischen und gleichzeitig migrations- bzw. diskriminierungsrelevanten Faktoren beruhen, können die Vereine den Jugendlichen Räume bereit stellen, die es ihnen ermöglichen, selbstbewusst in der Gesellschaft zu partizipieren.

Die Arbeit wurde 2012 mit dem Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis (Hermine Albers Preis) in der Kategorie Theorie und Wissenschaft ausgezeichnet.

Schlagworte:
Interkulturelle Arbeit, Interkulturelle Öffnung, Jugendarbeit, Jugendverband, Jugendverbandsarbeit, Migrant/-in, Migrantenorganisation, Interkulturelles Lernen

Herausgabedatum: 2011

Sprache: Deutsch

Link zum Material:
http://www.wochenschau-verlag.de/praxen-der-anerkennung.html

Autor/-in bzw. Herausgeber/-in der Materialien:
Birgit Jagusch

Kontakt:
Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V.
Dr. Birgit Jagusch
Flachsmarktstr. 9
55116 Mainz
Telefon: 06131-24041-15
www.ism-mainz.de
birgit.jagusch@DontReadMeism-mainz.de

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