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Musik und Vertonung in Filmen und Computerspielen

Handlungsfeld:

  • Kinder- und Jugendschutz

Materialienkategorie: Zeitschrift / Periodikum

Medientyp: Print

Strukturebene: Bund

Kurzbeschreibung:

Was wäre ein Film oder ein Computerspiel ohne Musik und Geräusche?

Selbst zu Zeiten des Stummfilms wurden die Bilder schon mit Musik unterlegt. Dabei bedient sich die Technik so genannter musikalischer Klischees, die der Zuschauer als Signal erkennt, begreift und erwartend verarbeitet. Musik kann aber auch als selbstständige nichtsprachliche Aussage Bildaussagen und Sprachaussagen verstärken. Sie gibt Bildfolgen damit eine Grundtönung z.B. von Trauer oder Fröhlichkeit. Bestimmte musikalische Untermalungen können und wollen beim Zuschauer und Zuhörer aber auch Spannung und Angst erzeugen. Umgekehrt hat Musik bzw. haben Geräusche selbstverständlich auch eine entlastende Funktion. Kinder lernen im Laufe ihrer Mediensozialisation den Umgang mit und die Wahrnehmung dieser Signale, dies ist eine Form von Medienkompetenz.

In den Beiträgen der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Kind Jugend Gesellschaft stehen die Wirkung von Musik, Akustik und Sound in Filmen und Computerspielen im Mittelpunkt. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf die Prüfungen bei der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) und der Unterhaltungssoftware-Selbstkontrolle (USK) gelegt. Im Kontext der Wirkungsdiskussion und Alterskennzeichnung von Filmen und Computerspielen müssen – nach Aussage der Autorinnen – der Stellenwert und die Beurteilungskriterien von Musik und Ton in den Ausschussdiskussionen um Kinderfreigaben immer stärker berücksichtigt werden.

Ein Fazit der Beiträge ist, dass das Gehör mit Blick auf jugendschutzrelevante Aspekte sensibilisiert werden muss. Gleichzeitig muss die Wirkungsforschung ihr »Ohrenmerk« verstärkt auf diese Aspekte lenken.

Birgit Goehlnich: »Film hören?« Über die Wirkung von Musik und Ton im Film

Dr. Ulrike Pilarczyk: »Computerspiele hören?« Die Bedeutung von Sound und Musik für die (pädagogische) Bewertung von Computerspielen

In der Rubrik »Recht und Rechtsprechung« gehen die Autoren der Frage der biometrischen Sicherung von Automatenvideotheken und der Auswirkungen einer Sonntagsöffnung von Videotheken auf den Jugendschutz nach.

Die Ausgabe 2/2006 der Zeitschrift Kind Jugend Gesellschaft zum Thema »Musik und Ton in Filmen und Computerspielen« kann zum Preis von EUR 11,- bestellt werden bei Wolters Kluwer Deutschland, Luchterhand Verlag, Postfach 23 52, 56513 Neuwied

E-Mail: info@luchterhand.de

 

Quelle: Presse-Info der BAG Kinder- und Jugendschutz

Schlagworte:
Kinder- und Jugendschutz, Musik, Computerspiel, Film, Medienkompetenz

Herausgabedatum: 2006

Sprache: Deutsch

Link zum Material:
www.bag-jugendschutz.de

Autor/-in bzw. Herausgeber/-in der Materialien:
Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V.

Kontakt:
info@luchterhand.de

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