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Mildere Maßnahmen sind nicht möglich!

Materialienkategorie: Studie

Medientyp: Internet

Strukturebene: Bund

Kurzbeschreibung:

Nachdem in den letzten Jahren das Thema „Freiheitsentziehende Maßnahmen" wieder verstärkt Gegenstand von Debatten und Kontroversen wurde, hat das DJI-Projekt „Freiheitsentziehende Maßnahmen - Indikationen, Verfahren, Alternative" diese Debatte mit folgenden Schwerpunkten aufgegriffen: Es ging es um die einer freiheitsentziehenden Maßnahme (FM) zugrunde liegenden Indikationsstellungen sowie um die rechtlichen Vorgaben und Verfahren bei FM und deren Umsetzung. Thematisiert werden dabei auch die Kooperationsbeziehungen zwischen Jugendpsychiatrie und Jugendhilfe.

 

Einige zentrale Ergebnisse der Studie sind: Freiheitsentziehende Maßnahmen bleiben vorrangig die Ultima Ratio für Jugendliche, die keine Einsicht in ihren Hilfebedarf zeigen und bei denen alle vor Ort erreichbaren Alternativen erschöpft sind. D.h. aber auch, dass die Indikationsstellung für Freiheitsentziehende Maßnahmen immer auch von diesen vor Ort erreichbaren Alternativen abhängt. Weiterhin auffällig in der rechtlichen Umsetzungspraxis ist, dass häufig keine Verfahrenspflegerinnen und -pfleger eingesetzt werden, obwohl dieses rechtlich vorgesehen ist.

 

Die Studie mit dem Titel: „Mildere Maßnahmen sind nicht möglich!" ist kostenfrei über das DJI zu beziehen und kann auch von der Homepage des DJI herunter geladen werden unter unten stehender Adresse.

Schlagworte:
Forschung, Freiheitsentziehende Maßnahme, Jugendpsychiatrie

Herausgabedatum: 2006

Sprache: Deutsch

Link zum Material:
http://www.dji.de/freiheitsentzug/forschung_0906_1_FM_bericht.pdf
http://www.dji.de

Autor/-in bzw. Herausgeber/-in der Materialien:
Deutsches Jugendinstitut e.V.

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