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Kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern - Eine kommentierte Bibliografie

Handlungsfeld:

  • Kinder- und Jugendarbeit
  • Kinder- und Jugendschutz

Medientyp: Internet, Print

Strukturebene: Weltweit

Kurzbeschreibung:

Die Problematik der kommerziellen sexuellen Ausbeutung von Kindern erfährt seit Mitte der neunziger Jahre auf nationaler wie auch internationaler Ebene zunehmend Beachtung. Maßgeblich ist diese Entwicklung darauf zurückzuführen, dass im Jahr 1996 der erste Weltkongress gegen die gewerbsmäßige sexuelle Ausbeutung von Kindern in Stockholm stattfand. Auf diesem wurden seit Jahren Tendenzen in den Bereichen des Prostitutionstourismus, der Kinderprostitution und Kinderpornografie beobachtet und von der Fachwelt klar benannt mit dem Ziel, wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen und auch Aktivitäten auf politischer Ebene voranzubringen. Dies zog eine Reihe von Programmen und rechtliche Neuregelungen nach sich, die in der Fachliteratur dokumentiert und analysiert wurden. Auf dem zweiten Weltkongress 2001 in Yokohama wurden die Initiativen weiter konkretisiert und eine verstärkte internationale Zusammenarbeit zur Bekämpfung kommerzieller sexueller Ausbeutung von Kindern festgeschrieben. Die Veröffentlichung möchte allen Interessierten einen Überblick über zentrale, zum Themenbereich erschienene deutsch- und englischsprachige Fachliteratur vermitteln und somit einen Beitrag dazu leisten, über den eigenen berufsspezifischen "Tellerrand" hinauszusehen im Hinblick auf eine notwendige interdisziplinäre Zusammenarbeit zum Schutz der Kinder.

 

Die Broschüre kann kostenlos bezogen werden über:

Deutsches Jugendinstitut e.V. (DJI) - Informationszentrum Kindesmisshandlung / Kindesvernachlässigung (IKK)

Schlagworte:
Sexuelle Gewalt, Sexueller Missbrauch, Kind, Kindesmissbrauch, Kindesmisshandlung, Kinder- und Jugendschutz, Prävention

Herausgabedatum: 2004

Sprache: Deutsch

Link zum Material:
http://www.dji.de/
http://www.dji.de/fileadmin/user_upload/bibs/ikkbibliografie.pdf

Autor/-in bzw. Herausgeber/-in der Materialien:
Sabine Herzig (Hg.), Deutsches Jugendinstitut e.V.

Kontakt:
holzwig@dji.de

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