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Entwicklungen bedenken - Blicke auf den Kinder- und Jugendschutz heute und gestern (MDA 27)

MDA 27

Handlungsfeld:

  • Jugendsozialarbeit
  • Kinder- und Jugendarbeit
  • Kinder- und Jugendschutz
  • Förderung der Erziehung in der Familie
  • Kindertagesbetreuung
  • Andere Aufgaben
  • Hilfen zur Erziehung

Materialienkategorie: Broschüre

Medientyp: Print

Strukturebene: Bund

Kurzbeschreibung:

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. konnte im Herbst 2011 ihr sechzigjähriges Bestehen feiern. Nunmehr liegt eine Sammlung von Beiträgen vor, die ne-ben dem Festvortrag von Professor Dr. Hurrelmann auch einige weitere Beiträge zur Ent-wicklung des Kinder- und Jugendschutzes enthält. Klaus Hurrelmann, Jugend-, Bildungs- und Gesundheitsforscher, wirft in seinem Beitrag einen Blick auf die Bedingungen des Aufwachsens von Kindern in unserer Gesellschaft und diskutiert Fragen des Verhältnisses von Förderung, Hilfe und Schutz für den Prozess des Aufwachsens.

Die Beiträge im dokumentarischen Teil dieser Publikation stammen aus unterschiedlichen Epochen und reflektieren die Entwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland und in der Deutschen Demokratischen Republik. Sie zeigen zum einen, dass es seit vielen Jahrzehnten »klassische Herausforderungen« gibt, die in immer wieder neuen Konstellationen die Trä-ger und Verbände, die sich den Kinder- und Jugendschutz zur Aufgabe gemacht haben, be-schäftigen: schädlicher Konsum von Genuss- und Suchtmitteln, Verletzungen der persona-len Integrität von jungen Menschen durch Gewalt oder Desorientierungen und Gefähr-dungen durch Entwicklungen in der Welt der Medien.

Den Jugendschutz treibt nicht erst heute die Frage um, in welchem Verhältnis rechtlich gesetzte Schranken und Regulierun-gen, auf den Entwicklungsprozess wirkende Maßnahmen der Gestaltung von Lebensbedingungen oder erzieherische und auf die eigenen Ressourcen junger Menschen setzende Konzepte zueinander stehen.

Die Sammlung stellt ein Angebot dar, den Kinder- und Jugendschutz nicht nur aktuell zu diskutieren, sondern sich auch der historischen Entwicklung zu vergewissern. Manche öffentliche Erregung wird dann keineswegs als »neuartig« empfunden. Vieles erinnert daran, dass wir immer noch auf angemessene Lösungen warten.

Bezug der gedruckten Broschüre bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ).

Schlagworte:
Bundesrepublik Deutschland (BRD), Deutsche Demokratische Republik (DDR), Jugend, Jugendmedienschutz, Kinder- und Jugendschutz, Medien

Herausgabedatum: November 2013

Sprache: deutsch

Link zum Material:
http://www.bag-jugendschutz.de/publikationen_mda.html

Autor/-in bzw. Herausgeber/-in der Materialien:
Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V.,

Kontakt:
Ingrid Hillebrandt
info@DontReadMebag-jugendschutz.de

Lizenz:
INT 3.0 – Namensnennung – keine Bearbeitung CC BY-ND 3.0

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