Kindertagesbetreuung / Gesundheit

Vernetzungsstelle Schulverpflegung berät ab sofort auch Kindertageseinrichtungen

Zusammen mit der Betreuerin nehmen drei Kinder eine Mahlzeit zu sich.
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„Ab sofort haben auch Kindertageseinrichtungen eine Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Mittagsverpflegung. Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung baut ihr Angebot aus und bietet nun auch den Kitas in Baden-Württemberg professionelle Unterstützung in allen Fragen rund um die Verpflegung an“, sagte Verbraucherminister Alexander Bonde.

Wir haben damit eine ideale Ergänzung zu unserer Landesinitiative Bewusste Kinderernährung (BeKi), die jedes Jahr in Hunderten von Kindergärten aktiv ist“, so Bonde weiter. Der Bedarf an Unterstützung sei hoch, da sich Kitas und deren Aufgaben in den letzten Jahren rasant verändert hätten, sagte der Minister weiter. Wie bei den Schulen nähmen die Ganztagseinrichtungen zu. Damit werde auch in den Kitas das Verpflegungsangebot ausgebaut. „Es ist erfreulich, dass sich durch das Zusammenwirken mit unserer langjährig etablierten Landesinitiative BeKi - Bewusste Kinderernährung eine deutschlandweit einmalige Unterstützung von Kitas ergibt. Ernährungsgewohnheiten werden in den ersten Lebensjahren geprägt. Elternhaus, Krippe und Kita sollten dabei zum Wohle der Kinder eng zusammenarbeiten“, sagt Bonde.

„Die Träger sowie das hauswirtschaftliche und pädagogische Personal in Kindertagesstätten werden vor immer neue Herausforderungen in der Verpflegung der Kinder gestellt“, erklärte Frau Dr. Susanne Nowitzki-Grimm, Leiterin der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung. Die Verantwortlichen vor Ort sähen sich vor diesem Hintergrund mit einer Reihe von Fragen konfrontiert: Welches Verpflegungskonzept ist für die Kita vor Ort geeignet? Passen die räumlichen und baulichen Voraussetzungen zur ausgewählten Verpflegungsart oder muss neu oder umgebaut werden? Wer führt die Gemeinschaftsverpflegung vor Ort durch und wer kümmert sich um die Anforderungen an einen ernährungsphysiologisch ausgewogenen Speisenplan oder um die besonderen Anforderungen für Krippenkinder? Wie passt die Gemeinschaftsverpflegung in das pädagogische Konzept einer Kita? Und lassen sich innerhalb der Kommune Synergieeffekte mit der Schulverpflegung herstellen?

In allen diesen Fragen rund um die Gemeinschaftsverpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder berät ab sofort die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Baden-Württemberg Träger, Kita-Fachberatungen, hauswirtschaftliche Kräfte in Kitas, Erzieherinnen und Erzieher sowie andere Interessierte. Die Mitarbeiter mit ihrem landesweiten Pool an Praxisbegleitern unterstützen alle Akteure individuell angepasst an die Situation vor Ort.

Folgende Angebote stehen zur Verfügung bzw. sind ab Anfang 2014 geplant:

  • Kontaktdaten zu Caterern
  • Beispielkitas
  • Zugang zum Informationsnetzwerk BAWIS mit zusätzlichen Anbietern aus den Kita-Bereich
  • Prozessorientierte Arbeitshilfe Kita-Verpflegung
  • Unterstützung vor Ort durch Praxisbegleiter Kita- und Schulverpflegung BW
  • Erfahrungsaustausch vor Ort bei regionalen Netzwerktreffen, Werkstattgespräche und die Beratung durch die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Baden-Württemberg.

Gefördert wird die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Baden-Württemberg von IN FORM, Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung sowie im Land durch den Aktionsplan „Komm in Form“ des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Träger ist die Sektion Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.

Quelle: Landesregierung Baden-Württemburg vom 15.11.2013

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