Kindertagesbetreuung / Förderung der Erziehung in der Familie

Symposium: Grundlagen für literale Frühförderung in Kita und Familie

Ein kleines Kind ist von oben zu sehen, in der Hand hält es ein Buch
Bild: Sven Brandsma - unsplash.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Kinder benötigen frühe literale Erfahrungen, die Begegnung mit Büchern, Schrift, Lesen, Vorlesen, Erzählen und Geschichtenerfinden. Der Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V. bietet am 14. März 2020 auf der Leipziger Buchmesse ein kostenfreies Symposium an, um den Grundlagen für eine erfolgreiche literale Frühförderung nachzugehen. Es nimmt dabei die Zielgruppe der Jüngsten in den Blick – vom Krabbel- bis zum Vorschulkind.

In ihrer Hamburger Erklärung "Jedes Kind muss lesen lernen!" (2018) prangert die Autorin und Lese­förderin Kirsten Boie enorme Defizite in der Lese­kompetenz bei Kindern am Ende der Grundschulzeit an. In der Tat muss das Lesen und Lesenlernen stärker in den Fokus der Bildungspolitik rücken. Kinder brauchen möglichst frühe Begegnungen mit Büchern, Schrift, Lesen und Vorlesen.

Damit jedes Kind Lesen und Schreiben lernt

Das Symposium des Arbeitskreises für Jugendliteratur möchte daher den Grundlagen für eine erfolgreiche literale Frühförderung nachgehen. Es nimmt dabei die Zielgruppe der Jüngsten in den Blick – vom Krabbel- bis zum Vorschulkind und betrachtet die Rahmenbedingungen in Kitas und Handlungsansätze. ­

Das Symposium findet statt am Samstag, dem 14. März 2020, von 10.30 bis 13.30 Uhr auf der Leipziger Buchmesse im Congress Center der Messe Leipzig, Saal 4.

Potenzial von Kitas als literale Erfahrungsräume

Zu Wort kommen Expertinnen aus Wissenschaft und Praxis. Den Auftakt macht Prof. Dr. Susanne Viernickel, Professorin für Pädagogik der frühen Kindheit an der Universität Leipzig, mit einem Vortrag über das Potenzial von Kitas als literale Erfahrungsräume.

Bibliothek und Vorschule als Orte des literarischen Lernens

Kinderbuchautorin Antje Damm und Literacy-Beraterin Sylvia Näger ergänzen diese Perspektive mit einem Gespräch über Buchausstattung und die Notwendigkeit einer Kita-Bibliothek.

Weitere Vorträge von Susanne Brandt, Prof. Dr. Sandra Niebuhr-Siebert und Dr. Gudrun Stenzel befassen sich mit Bibliothek und Vorschule als Orte des literarischen Lernens, beleuchten wie Kinderbücher Mehrsprachigkeit fördern können und geben Praxisbeispiele für die frühe Sprach- und Leseförderung.

Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos. Für den Zugang zum Congress Center Messe Leipzig wird jedoch eine Messeeintrittskarte benötigt. Das Programm und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden sich unter www.jugendliteratur.org

Quelle: Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V. vom 23.01.2020

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