Kindertagesbetreuung / Familienpolitik

Schwesig im Gespräch mit Kita-Erzieherinnen und Tagesmüttern

Mecklenburg-Vorpommern
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Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Manuela Schwesig in Rostock vor rund 250 Erzieherinnen und Erziehern sowie den Trägern der Kindertageseinrichtungen die künftigen Investitionen in die frühkindliche Bildung im Land erläutert.

"Mecklenburg-Vorpommern wird auch weiterhin in seine jetzt schon sehr gut ausgebaute Kita-Landschaft und die Tagespflegeeinrichtungen investieren", sagte Schwesig.

Im Jahr 2004 betrugen die Ausgaben des Landes für die Kindertagesförderung rund 81 Millionen Euro. Bis zum Jahr 2016 wird Mecklenburg-Vorpommern bei jährlichen Investitionen in die frühkindliche Bildung von über 195 Millionen Euro inklusive 16 Millionen Euro Bundesmittel liegen. "Wir haben den Betrag mehr als verdoppelt. Davon profitieren die Kinder und ihre Eltern, aber auch die Erzieherinnen und Erzieher", so die Ministerin.

"Neben der Verbands- und Ressortanhörung der KiföG-Novelle ist es mir wichtig, auch die Meinungen und Anregungen derjenigen zu hören, die in der Praxis tätig sind. Die Erzieherinnen und Erzieher sind es, die tagtäglich eine wertvolle und wichtige Arbeit für unsere Kinder leisten. Sie können am besten beurteilen, was gut für die Kinder ist", sagte Schwesig.

Die Fachkraft-Kind-Relation – der so genannte Betreuungsschlüssel – wird für Kinder ab dem vollendeten dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt  zum Schuljahresbeginn 2013/2014 auf 1:16 und zum Schuljahresbeginn 2015/2016 auf 1:15 verbessert. Damit haben die Erzieherinnen im Kindergarten noch mehr Zeit für die Kinder. "Wichtig ist dabei, dass wir keinerlei Abstriche an der Qualität der Förderung zulassen. Das Fachkräftegebot bleibt bestehen."

In Mecklenburg-Vorpommern besuchen 53 Prozent der Kinder unter drei Jahren eine Kindertagesstätte beziehungsweise eine Tagespflegeperson. In der Altersgruppe zwischen einem und drei Jahren, der Gruppe für die ab August 2013 ein bundesweiter Rechtsanspruch auf einen Platz besteht, sind es mehr als 76 Prozent.

Ministerin Schwesig machte in Rostock noch einmal deutlich, was auch eine familienpolitische Studie in dieser Woche gezeigt hatte. "Wer etwas für Familien und ihre Kinder unternehmen will, der muss in die Infrastruktur investieren. Qualitativ hochwertige Kita-Plätze mit gut ausgebildeten und motivierten Erzieherinnen und Erziehern sowie Tagesmüttern sind dafür ein entscheidender Baustein."

Quelle: Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern vom 09.02.2013

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