Kindertagesbetreuung / Sozialpolitik

Schwesig: Bundesprogramm ergänzt Landesengagement für Schwerpunkt-Kitas

Als eine erfreuliche Ergänzung des Engagements der Landesregierung im Bereich der Frühförderung hat Sozialministerin Manuela Schwesig das neue Bundesprogramm für Schwerpunkt-Kitas bezeichnet.

"Die Landesregierung hat in ihrem novellierten Kindertagesförderungsgesetz besonderen Wert darauf gelegt, dass Kitas in sozialen Brennpunkten besonders gefördert werden. Dass die Bundesregierung diese Notwendigkeit erkannt hat und uns dabei unterstützen will, ist ein gutes Signal für Chancengerechtigkeit", sagte die Ministerin heute in Schwerin.

Der Schwerpunkt des Bundesprogramms liegt bei der Sprachförderung. Das Angebot richtet sich an Träger von Kindertageseinrichtungen mit einem überdurchschnittlichen Anteil an Kindern, für die das örtliche Jugendamt die Elternbeiträge übernehmen muss. 400 Millionen Euro will der Bund dafür bis 2014 bereit stellen. Im Nordosten werden voraussichtlich 72 Einrichtungen diese Bundesmittel beanspruchen können.

Der Bund folgt damit dem Beispiel Mecklenburg- Vorpommerns auf dem Weg einer gezielten individuellen Förderung von Kindern. "Mein Ziel ist es, die Mittel des Bundesprogramms mit den Landesmitteln für die gezielte individuelle Förderung zu verknüpfen, um so nachhaltige Förderstrukturen zu entwickeln", so Schwesig. Das Land selbst stellt ab 2011 speziell für die gezielte individuelle Förderung von Kindern 5 Millionen Euro bereit. Ein entsprechender Entwurf befindet sich aktuell in der Anhörung der Verbände.

Nach den vom Bund festgelegten Regularien können sich die Einrichtungsträger aus Mecklenburg-Vorpommern um eine Förderung als "Schwerpunkt-Kita Sprache und Integration" bewerben.

Mehr Informationen unter: http://www.jugendhilfeportal.de/wai1/showcontent.asp?ThemaID=6518

Herausgeber: Ministerium für Soziales und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern

 

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