Kindertagesbetreuung / Familienpolitik

Schleswig-Holstein: Kita-Geld erhöht

Eine Erzieherin spielt mit drei Kindern
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Sozialministerin Kristin Alheit hat nach der Zustimmung des Landtages zum Kita-Geld die Bedeutung von Familien-Entlastungen bekräftigt. Ab Januar 2017 haben Eltern von Kita-Kindern unter drei Jahren in Schleswig-Holstein einen Anspruch auf bis zu 100 Euro monatlich.

Sozialministerin Kristin Alheit sagte: "Das Kita-Geld ist ein Beitrag für Gerechtigkeit und Chancengleichheit für unsere Kinder. Und es ist vor allem eine dringend notwendige finanzielle Entlastung für die Eltern von kleinen Kindern in Schleswig-Holstein!"

Entlastung und Qualitätsentwicklung

Die Ministerin warnte davor, die Entlastung von Familien und die Qualitätsentwicklung der Kitas gegeneinander auszuspielen. "Wir wollen die Entlastung von Familien, wir wollen den Einstieg in eine beitragsfreie Kita nicht irgendwann, sondern jetzt", sagte Alheit. Gleichzeitig bekämen die Kommunen Jahr für Jahr mehr Geld für Kita-Investitionen und Kita-Betriebskosten. Die Zuschüsse für die Betriebskosten seien zwischen 2012 und 2017 mehr als verdoppelt worden.

Alheit sprach sich auch dafür aus, "das Kitafinanzierungssystem im Dialog mit den Kommunen klarer und transparenter zu gestalten und - angesichts absehbar weiter steigender Bedarfe - eine Dynamisierung der Landeszuschüsse zu vereinbaren."

Betreuung verbessern

Seit August dieses Jahres laufe die Verbesserung des Fachkraft-Kind-Schlüssels für Kindergartenkinder in Ganztagsgruppen. Auch Nachmittags soll die Betreuung der Kinder künftig durch zwei Fachkräfte erfolgen. Allein für diese Qualitätsverbesserung investiert das Land bis 2018 mindestens 51 Millionen Euro.

Quelle: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung Schleswig-Holstein vom 22.09.2016

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