Kindertagesbetreuung / Qualifizierung

Sachsen braucht Erzieher: Der Freistaat Sachsen unterstützt Quereinsteiger

In vielen Kindertageseinrichtungen werden in den nächsten Jahren erfahrene Erzieherinnen in den Ruhestand treten, ebenso ist die Nachfrage nach Kinderbetreuungsmöglichkeiten anhaltend hoch. Dies bietet neben jungen Fachkräften auch Quereinsteigern Chancen auf einen Einstieg in den Erzieherberuf.

"Wir benötigen für die Bildungs- und Erziehungsarbeit in den Kindertageseinrichtungen verantwortungsvolle Fachkräfte, die Empathie mit einem hohen fachlichen Anspruch verbinden. Quereinsteiger mit Berufserfahrung bringen häufig solche Fähigkeiten mit.“, so der sächsische Arbeitsminister Sven Morlok (FDP).

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) unterstützt im Rahmen von ESF-geförderten Projekten Seiteneinsteiger in diesem Berufsfeld. Die gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus entwickelte Vorqualifizierung steht Männern und Frauen offen, die sich für die berufsbegleitende Weiterbildung an einer sächsischen Fachschule ab dem Schuljahr 2013/2014 interessieren.

Allein in diesem Sommer haben rund 1.700 Fachschüler ihre Ausbildung zur/zum Staatlich anerkannten Erzieherin oder Erzieher in Sachsen erfolgreich beendet.

Das Wirtschaftsministerium ruft dazu auf, Projektvorschläge für die Qualifizierung von Arbeitslosen zur Vorbereitung auf die Arbeitsaufnahme in einer Kindertageseinrichtung und berufsbegleitende Fachschulausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher bei der Sächsischen Aufbaubank einzureichen.
Es werden Projektträger gesucht, die unter Einbeziehung von Partnern vor Ort bedarfsgerechte Vorschläge bis zum 15. Oktober 2012 erarbeiten.

2011 waren in den sächsischen Kindertageseinrichtungen 26.527 Pädagoginnen und Pädagogen in den Gruppen oder als Leitungskräfte beschäftigt, davon 3,8 Prozent Männer, das Durchschnittsalter betrug 44 Jahre.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr vom 13.09.2012

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