Kindertagesbetreuung

Sachsen-Anhalt: zusätzliches Personal für bessere sprachliche Bildung

Kleinkind sitzt vor aufgeschlagenem Buch
Bild: © Oksana Kuzmina - Fotolia.com

In 87 "Sprach-Kitas" in Sachsen-Anhalt fördert der Bund zusätzliches Personal für eine bessere sprachliche Bildung der Mädchen und Jungen. Über das Bundesprogramm "Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist" wird jeweils eine halbe zusätzliche Fachkraft finanziert.

Zudem werden Fachberatungen bezahlt, die die beteiligten Kindertageseinrichtungen begleiten. Neben der sprachlichen Bildung ist die Arbeit mit den Familien ein wichtiger Baustein. Der offizielle Startschuss des Programms für Sachsen-Anhalt und Thüringen fällt am 23. August bei einer Tagung mit Workshops und Diskussionen in Weimar.

"Sprache ist der Schlüssel zur Welt", wertet Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne. Mit dem Programm Sprach-Kitas fördere das Bundesfamilienministerium alltagsintegrierte sprachliche Bildung als festen Bestandteil in der Kindertagesbetreuung. "Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Chancengleichheit."

Beim Spracherwerb zu unterstützen, sei ein zentrales Ziel frühkindlicher Bildung. Besondere Aufmerksamkeit bräuchten dabei Mädchen und Jungen aus bildungsbenachteiligten Familien und Familien mit Migrationshintergrund. Kitas, die Kinder aus Flüchtlingsfamilien aufnehmen, werden in Sachsen-Anhalt zudem über das  Programm "WillkommensKITAs" unterstützt. Hier bauen Pädagoginnen und Pädagogen unter anderem jeweils lokale Unterstützungsnetzwerke mit Experten auf, zum Beispiel Migrationsberatungen.

Quelle: Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt vom 23.08.2016

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