Kindertagesbetreuung / Nachhaltigkeit

Rheinland-pfälzisches Projekt KinderGartenpaten startet mit 47 Kitas in die zweite Runde

Das Bild zeigt eine von Kindern bemalte Mauer.
Bild: © Harald Biebel / Fotolia.com

Fragen zur Gartenarbeit und gesunden Ernährung stehen im Mittelpunkt des Projekts „KinderGartenpaten“ der Landeszentrale für Umweltaufklärung (LZU) und des NABU-Rheinland-Pfalz, das in 47 Kindergärten in Rheinland-Pfalz in die zweite Runde geht.

Grundidee ist es, dass Kinder mit gärtnerisch erfahrenen Seniorinnen oder Senioren ein Hochbeet betreuen und nutzen.  „Dies ist ein generationsübergreifendes Projekt, wo Jung und Alt gemeinsam pflanzen, pflegen, ernten und kochen. Die Mädchen und Jungen werden so spielerisch an den Wert von Gartenarbeit und gesunder Ernährung herangeführt“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken und bedankte sich bei den ehrenamtlich engagierten Seniorinnen und Senioren, den Verantwortlichen in den Kitas und den Kindern, die sich landesweit an der Aktion beteiligen. Das Projekt sei ein weiterer konkreter Beitrag, um das Thema Ernährung in Kitas voran zu bringen. Im Rahmen der Kampagne „Rheinland-Pfalz isst besser“ habe die Landesregierung bereits Modell-Kitas für Ernährung ins Leben gerufen und das Beratungsangebot der Vernetzungsstelle Schulverpflegung sowie das europäische Schulobstprogramm auf Kitas ausgeweitet.

Das Projekt „KinderGartenpaten“ unterstützt die LZU mit 20.000 Euro. „Dies ist gut angelegtes Geld, denn das Wissen über Gartenarbeit und die Produktion eigener und gesunder Lebensmittel ist ein hoher Wert für unsere Gesellschaft“, betonte die Ministerin. In Nutzgärten, im Wissen und in den Erfahrungen hierzu stecken große Potentiale zur regionalen Wertschöpfung, die es zu nutzen gelte.

Zusätzliche Information im Internet unter: www.kindergartenpaten.de

Quelle: Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz vom 10.05.2013

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