Kindertagesbetreuung / Nachhaltigkeit

"ÖkoKids"-Kindergärten: Bayern übergibt Auszeichnung an 56 Einrichtungen

Mädchen mit Blumen
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Der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber zeichnete heute in München 56 Kindertageseinrichtungen aus Niederbayern, Oberbayern und Schwaben als "ÖkoKids - KindertageseinRICHTUNG NACHHALTIGKEIT" aus, die der Umweltbildung einen besonderen Stellenwert einräumen.

"Kinder sind Entdecker, die jeden Tag aufs Neue ihre Umgebung erforschen und intensiv erleben. Die ausgezeichneten Kindergärten sind Vorreiter der Umweltbildung: Sie begeistern die Kinder möglichst früh für Umwelt- und Klimaschutz", so Huber.

Die Auszeichnung "ÖkoKids" wird in Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) und dem Bayerischen Sozialministerium vergeben. Ausgezeichnet werden Kindertageseinrichtungen, die Themen wie biologische Vielfalt, Klima- oder Umweltschutz und Nachhaltigkeit in den Kindergartenalltag integrieren. Die Auszeichnung soll die Mädchen und Jungen motivieren, sich weiter für den Umweltschutz zu engagieren und auch ihre Familien und Freunde davon zu überzeugen. Huber: "Wir wollen vor allem junge Menschen für die Umwelt begeistern. Wenn wir früh ihren Entdecker- und Forschergeist wecken, können wir ihr Interesse auch für die Naturwissenschaften gewinnen."

Die Projekte der Kindergärten behandelten vor allem die Themen Wald, Boden, Erde, Artenvielfalt und Ernährung. So bauten die Mädchen und Jungen Insektenhotels und erforschten das Wasser als Lebensraum und Lebensgrundlage. In diesem Jahr bekommen bayernweit 104 Einrichtungen die Urkunden überreicht. Für die besten Projekte gibt es zusätzlich Gutscheine für die Aufführung des Stücks "Professor Kleinstein und der Rußdrache" in der Kindertageseinrichtung durch den Kinderklimabotschafter Chapeau Claque.

Die Auszeichnung gilt für ein Jahr und kann immer wieder neu erworben werden. Das Bayerische Umweltministerium fördert das Projekt des LBV mit rund 30.000 Euro. Für Umweltbildungsprojekte stellt das Bayerische Umweltministerium jährlich rund 3,2 Millionen Euro zur Verfügung.

Quelle: Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit  vom 26.11.2012

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