Kindertagesbetreuung

NRW: Ministerin Schäfer startet KitaTour

Der Zaun eines Kindergartens ist bunt bemalt.
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Die nordrhein-westfälische Familienministerin Ute Schäfer hat mit dem Besuch einer Düsseldorfer Kindertageseinrichtung ihre KitaTour 2014 durch Nordrhein-Westfalen gestartet. In den nächsten vier Wochen wird Schäfer insgesamt zehn Kindertageseinrichtungen in unterschiedlichen Trägerschaften und Sozialräumen besuchen.

„Mit meiner KitaTour 2014 verbinde ich vor allem drei Ziele“, sagte Schäfer. „Zum einen möchte ich mir vor dem Hintergrund der Umsetzung des Rechtsanspruchs ein persönliches Bild vom Ausbau der U3-Betreuuung vor Ort machen. Darüber hinaus geht es mir darum, mir einen umfassenden Eindruck von den frühkindlichen Bildungs- und Betreuungsbedingungen der Kindertageseinrichtungen in unterschiedlichen Trägerschaften und Sozialräumen zu verschaffen. Außerdem möchte ich viele Gespräche mit Erzieherinnen und Erziehern sowie Eltern in den Kindertageseinrichtungen vor Ort führen.“

Seit dem Inkrafttreten des Rechtsanspruchs vor rund einem halben Jahr habe sich die Kitalandschaft nachhaltig verändert. Da, wo früher Kinder von drei bis sechs Jahren betreut worden seien, herrsche heute eine große Heterogenität. „Betreut werden Kinder im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren, Kinder mit und ohne Migrationshintergrund, Kinder mit und ohne Behinderung sowie Kinder sehr unterschiedlicher sozialer Herkunft. Dieser Bandbreite und der gleichzeitig deutlich gestiegenen Erwartungshaltung an die Bildungseinrichtung Kindergarten müssen die pädagogischen Kräfte in den Einrichtungen gerecht werden. Das ist eine große Herausforderung, die nach meiner Einschätzung im Übrigen in ganz besonderem Maße für die Betreuung sehr junger Kinder gilt. Deshalb habe ich diesen Zeitpunkt für meine KitaTour gewählt, um mir gezielt in einer konzentrierten Zeitspanne ein Bild von der neuen Kitalandschaft in Nordrhein-Westfalen zu machen“, erklärte die Ministerin.

Dabei verzichte sie bewusst auf den Besuch so genannter Vorzeigeeinrichtungen. „Ich möchte mir ein realistisches Bild machen und die gesamte Bandbreite erleben. Deshalb stehen auf meinem Programm sowohl städtische als auch ländliche Kitas unterschiedlicher Träger, unterschiedlicher Größe und in unterschiedlichen Sozialräumen“, so Schäfer.

Den Start bildeten eine sechsgruppige Einrichtung in Düsseldorf in Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes und eine dreigruppige Einrichtung des Kita-Zweckverbandes in Essen.

Weitere Informationen gibt es unter www.mfkjks.nrw.de

Quelle: Landesregierung Nordrhein-Westfalen vom 27.01.2014