Kindertagesbetreuung / Flucht und Migration

NRW: Jedes dritte Kind unter sechs Jahren in Kindertagesbetreuung hat ausländische Wurzeln

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Anfang März 2012 besuchten in Nordrhein-Westfalen 501.900 Kinder unter sechs Jahren ein Angebot der Kindertagesbetreuung. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hatte davon etwa jedes dritte Kind (177.900) mindestens ein Elternteil, das nicht in Deutschland geboren wurde.

Bei annähernd jedem vierten Kind (111.200), das sich in Kindertagesbetreuung befindet, wird zu Hause überwiegend nicht deutsch gesprochen.

Regional betrachtet, ergaben sich zum Teil deutliche Unterschiede: Jedes zweite Gelsenkirchener (50,7 Prozent), Duisburger (50,6 Prozent) oder Hagener (50,0 Prozent) Kind unter sechs Jahren in Kindertagesbetreuung hatte 2012 mindestens ein Elternteil, das nicht in Deutschland geboren wurde. Herne (47,3 Prozent) und Remscheid (47,3 Prozent) folgten auf den weiteren Plätzen. Die niedrigsten Anteile wiesen bei dieser Betrachtung die Kreise Coesfeld (16,1 Prozent) und Höxter (19,6 Prozent) auf.

Bei den Familien, die sich zu Hause überwiegend in einer Fremdsprache unterhalten, wiesen die Städte Duisburg (38,8 Prozent), Gelsenkirchen (36,1 Prozent) und Wuppertal (34,3 Prozent) die höchsten Quoten auf. Den niedrigsten Anteil hatten die Statistiker 2012 für den Kreis Coesfeld (7,2 Prozent) ermittelt.

Quelle: Information und Technik Nordrhein-Westfalen vom 5. Februar 2013

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