Kindertagesbetreuung

Neuer Landeselternbeirat für Kindertageseinrichtungen in NRW gewählt

Mehrere Erwachsene stehen in einem Raum und sind auf dem Bild grafisch miteinander vernetzt.
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Die Wahl des neuen Landeselternbeirats in Nordrhein-Westfalen wurde mit der Stimmauszählung abgeschlossen. Es wurden 15 neue Mitglieder gewählt.

Familienministerin Ute Schäfer hat in Düsseldorf zur erfolgreichen Wahl des neuen Landeselternbeirates für die Kindertageseinrichtungen gratuliert. "Mit dem 1. KiBiz-Änderungsgesetz haben wir 2011 die Mitwirkungsmöglichkeiten der Eltern deutlich gestärkt. Die Eltern in Nordrhein-Westfalen haben dieses Angebot für mehr Mitsprache angenommen. Die Elternmitwirkung gibt den Anliegen der Kleinsten und ihren Familien eine Stimme. Dafür danke ich den Eltern sehr herzlic", sagte Schäfer.

Vorangegangen seien die Wahlen von Elternbeiräten in den Jugendamtsbezirken. Damit gebe es in NRW zum vierten Mal diese gesetzlich verankerten regionalen und überregionalen Elternbeiräte. Die Zusammenarbeit mit den Elternvertreterinnen und -vertretern habe sich sehr gut entwickelt.

"Der Landeselternbeirat hat durch seine Anregungen und konstruktive Mitarbeit bei der zweiten Stufe der Revision des Kinderbildungsgesetzes einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Qualität der frühkindlichen Bildung in Nordrhein-Westfalen geleistet. Mit der Gesetzesänderung, die am 1. August 2014 in Kraft getreten ist, setzt sich die Landesregierung gezielt für mehr Bildungschancen und mehr Bildungsgerechtigkeit ein", erklärte die Ministerin.

In Nordrhein-Westfalen wurde in den vergangenen Wochen in 160 von 186 Jugendamtsbezirken ein Jugendamtselternbeirat gewählt. An der Wahl des Landeselternbeirates beteiligten sich 75 Jugendamtselternbeiräte.

"Ich danke allen scheidenden Mitgliedern der Elternbeiräte für die geleistete Arbeit. Den neu gewählten Elternbeiräten in den Jugendamtsbezirken und auf Landesebene gratuliere ich herzlich und freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Landeselternbeirat", sagte Schäfer.

Quelle: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport Nordrhein-Westfalen vom 11.12.2014

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