Kindertagesbetreuung / Gesundheit

Mecklenburg-Vorpommern unterstützt gesunde Ernährung in Kitas

Zusammen mit der Betreuerin nehmen drei Kinder eine Mahlzeit zu sich.
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Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Birgit Hesse hat am Montag deutlich gemacht, dass für sie gesunde Ernährung ein wesentlicher Bestandteil frühkindlicher Förderung ist.

"Mit allen Experten bin ich mir einig, dass Ernährung ein untrennbarer Teil des Erziehungs- und Bildungsauftrages in den Kitas ist", sagte Hesse. "Für die Entwicklung der Kinder hat eine gesunde Ernährung höchsten Stellenwert"“

Bereits seit der Änderung des KiföG MV im Jahr 2010 sind die Kindertagesstätten verpflichtet, den Kindern eine vollwertige und gesunde Verpflegung während der gesamten Betreuungszeit anzubieten. "In rund 80 Prozent der Kitas ist das bereits Bestandteil des Betreuungsangebotes und funktioniert hervorragend", sagte Hesse. "Wenn die Kinder zusammen essen, ist das auch Teil des sozialen Lernens und wird zu einem Erlebnis."

Künftig werden die Eltern nicht mehr eine gesonderte Rechnung des Caterers erhalten, sondern die Kindertagesstätte rechnet direkt mit ihnen ab. Die Eltern können selbstverständlich Einfluss auf das Essensangebot in der Kita nehmen und es wird individuell auf mögliche Allergien oder Unverträglichkeiten des einzelnen Kindes Rücksicht genommen. "Die Träger der Kitas werden eng mit der Vernetzungsstelle Kitaverpflegung im Land zusammenarbeiten. Dadurch ist gewährleistet, dass die Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung eingehalten werden", sagte Hesse.

Die Ministerin machte deutlich, dass sich für die Eltern durch die Aufnahme des Essens in das Betreuungsangebot nicht viel ändern wird. Die Kalkulation für die einzelnen Mahlzeiten bleibt gleich. Sozialministerin Hesse forderte die Träger der Kitas auf, die Eltern frühzeitig und aktiv in die Gestaltung der Verpflegung einzubeziehen.

Quelle: Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern vom 10.11.2014

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