Kindertagesbetreuung / Förderinformationen

Kostenlose Milch für Schulen und Kitas in Thüringen

Ein Glas Milch
Bild: Uros Kotnik   Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung – nicht kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen CC BY-NC-SA 3.0

Vom 23. Mai an können sich Kindertagestätten sowie Grund-, Gemeinschafts- und Förderschulen um die kostenlose Bereitstellung von Milch für die Kinder bewerben. Finanziert wird dies durch das neue Schulprogramm der EU, für Anträge und die Bewilligung ist das Thüringer Landesverwaltungsamt zuständig.

Milch gehört zu einer ausgewogenen Ernährung dazu

Besonders für Kinder ist Milch gesund und nahrhaft. Und wenn das Frühstück aus Zeitmangel manchmal ausfällt, ist sie eine hilfreiche Ergänzung, sagt Landwirtschaftsministerin Birgit Keller. Milch trägt außerdem zur Wertschöpfung in den ländlichen Räumen Thüringens bei und erhöht die Wertschätzung für landwirtschaftliche Produkte aus der Region, so Keller weiter.

Im Schuljahr 2017/2018 stehen im Freistaat für das Milchprogramm knapp 300.000 Euro Unionsbeihilfe zur Verfügung, rund 9.500 Kinder können teilnehmen. Wir rechnen mit einer großen Nachfrage, die Mittel werden daher voraussichtlich nicht für alle interessierten Einrichtungen reichen. Deshalb habe ich mich auf der letzten Agrarministerkonferenz dafür eingesetzt, dass der Bund in Brüssel für weitere EU-Mittel wirbt und die Bundesländer finanziell wie organisatorisch bei der Umsetzung des Programms unterstützt, so Ministerin Keller.

Begleitende pädagogische Maßnahmen zwingend

Die Zielgruppe des EU-Programms sind Kinder und Schüler in Kindertagestätten, Grund- und Gemeinschaftsschulen der Klassenstufen eins bis vier sowie Förderschulen. Um möglichst viele Kinder erreichen zu können, wird die kostenfreie Milch nur an zwei Tagen je Unterrichtswoche angeboten. Die Einrichtungen sind dabei zu begleitenden pädagogischen Maßnahmen verpflichtet, um die Ernährungskompetenz der Kinder zu erhöhen.

Weitere Informationen sowie Antragsunterlagen

Quelle: Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft vom 22.05.2017

Info-Pool