Kindertagesbetreuung

Kinder- und Jugendministerin Alt: Der Kita-Ausbau in Rheinland-Pfalz ist erfolgreich

Die Versorgungsquote mit Kindergartenplätzen für Kinder unter drei Jahren in Rheinland-Pfalz liegt mittlerweile bei 33,2 Prozent. Das hat die jüngste Erhebung des Kinder- und Jugendministeriums ergeben. Die von Bund und Ländern vereinbarte Versorgungsquote mit von 35 Prozent im kommenden Jahr werde bis dahin demnach erreicht.

„Rheinland-Pfalz nimmt beim Ausbau der Plätze für die Unterdreijährigen im Vergleich mit den westdeutschen Flächenländern weiter einen Spitzenplatz ein. Da in einem knappen Jahr der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz für Einjährige in Kraft tritt, hat der sogenannte U3-Ausbau eine unglaubliche Dynamik erlangt“, erklärt Kinder- und Jugendministerin Irene Alt.

Das Kinder- und Jugendministerium geht davon aus, dass Rheinland-Pfalz die von Bund und Ländern vereinbarte Versorgungsquote mit U3-Plätzen von 35 Prozent im kommenden Jahr erreichen wird. Ob das Angebot dann ausreicht, um die Nachfrage zu befriedigen und damit den Rechtsanspruch zu erfüllen, wird aber erst die Praxis zeigen. „In manchen Städten könnte es eng werden, dort müssen die Beteiligten dann nach Übergangslösungen suchen. In diesem Zusammenhang könnte der Tagespflege eine wichtige Rolle zukommen“, zeichnet Kinder- und Jugendministerin Irene Alt mögliche Auswege auf.

Alt kritisierte erneut das Ansinnen von Familienministerin Kristina Schröder, die die für den U3-Ausbau zusätzlich vom Bund bereitgestellten 580 Millionen Euro nicht an alle Länder gemäß der Zahl der dort lebenden Unterdreijährigen ausschütten möchte, sondern dieses Geld unter den Ländern aufteilen will, die beim U3-Ausbau hinterherhinken. Ministerin Irene Alt: „Es ist unfair und nicht einzusehen, dass Frau Schröder diejenigen Länder jetzt abstrafen möchte, die sich beim Ausbau der U3-Plätze in den vergangenen Jahren besonders bemüht haben und die jetzt gut dastehen. Die 580 Mio. Euro sind im Zuge der Zustimmung der Länder zum Fiskalpakt vereinbart worden. Voraussetzung für dieses ‚Ja‘ war der Verteilerschlüssel, wie wir ihn aus den vergangenen Jahren kennen und der alle Länder berücksichtigt.“

Quelle: Staatskanzlei Rheinland-Pfalz vom 08.08.2012

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