Kindertagesbetreuung / Bildungspolitik

Jeder zweite sächsische Hort ein "Haus der kleinen Forscher"

Mädchen blickt durch Lupe auf Zunge eines anderen Mädchens
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Die Hälfte der rund 600 Horte in Sachsen beteiligt sich an der Bildungsinitiative "Haus der kleinen Forscher". Damit ist der Freistaat im bundesweiten Vergleich Spitzenreiter. Die Einrichtungen setzen sich für frühe MINT-Bildung ein.

"Ich freue mich über so viel Forschergeist in unseren Horten. Das diese Initiative neben den Kitas nun auch bei den Horten so erfolgreich ist, haben wir unseren Erziehern zu verdanken, die den Entdeckergeist der Kinder und Schüler wecken", betonte Kultusministerin Brunhild Kurth. Auch im Bereich der Kitas ist Sachsen deutschlandweit in einer Spitzenposition: Mehr als 60 Prozent beteiligen sich dort an der MINT-Initiative.

"Das 'Haus der kleinen Forscher' unterstützt Kinder in ihrer natürlichen Neugier und leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit des Landes, indem es Kinder schon früh für naturwissenschaftliche, technische und mathematische Fragen begeistert", so Kurth, die darauf verwies, dass bereits seit 2009 Sachsen die Verbreitung der Bildungsinitiative "Haus der kleinen Forscher" fördert.

Das Angebot wird in Sachsen durch mehrere lokale Partner der gleichnamigen Stiftung umgesetzt, die die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte qualifizieren. Dazu gehören die Handwerkskammern Chemnitz, Dresden und Leipzig sowie die Industrie- und Handelskammer Chemnitz, der Landkreis Mittelsachsen in Zusammenarbeit mit der TU Freiberg und die Stadt Zwickau. Sie setzen sich mit ihrem Beitrag zur Stärkung des Forschungs- und Bildungsstandorts dafür ein, frühzeitig dem Fachkräftemangel in technischen und naturwissenschaftlichen Berufszweigen entgegenwirken.

Das aktuelle Fortbildungsprogramm für Erzieher und Pädagogen sowie weitere Informationen finden Interessierte unter: www.haus-der-kleinen-forscher.de

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Kultus vom 24.07.2015

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