Kindertagesbetreuung

In Niedersachen beginnt das Modellvorhaben „Kita und Grundschule unter einem Dach“

Ministerpräsident David McAllister und Kultusminister Dr. Bernd Althusmann haben in Hannover die acht Standorte aus allen Teilen des Landes für das Modellvorhaben „Kita und Grundschule unter einem Dach" präsentiert.

„Wir stellen in Niedersachsen die elementare Bildung ins Zentrum unserer Politik. An den acht Standorten werden in den kommenden drei Jahren praxistaugliche Ansätze für eine gemeinsame Förderung von Kindern im Übergang vom Kindergarten in die Grundschule entwickelt und erprobt. Den beteiligten Schulen und Kindertagesstätten an diesen Standorten gratuliere ich ganz herzlich. Schon jetzt bin ich auf die Ergebnisse sehr gespannt", sagte Ministerpräsident David McAllister.

„Für unser Projekt knüpfen wir an das erfolgreiche Modellvorhaben ‚Brückenjahr' an. Bildung wird für Kindergartenkinder und Grundschüler in Niedersachsen ‚unter einem Dach' angeboten - noch kindgerechter als bisher und ohne institutionelle Brüche. Kindertagesstätten und Grundschulen sollen konzeptionell noch stärker zusammenwachsen", fügte Kultusminister Dr. Bernd Althusmann hinzu.

An den ausgewählten Standorten wird in dem Modellvorhaben ab dem Schuljahr 2012/13 mit Unterstützung ihrer jeweiligen Träger jeweils eine Grundschule mit einer oder mehreren Kindertagesstätten zusammenarbeiten. Sie sollen gezielt praxistaugliche Bildungsansätze für eine neue Förderung von Kindern im Übergang vom Kindergarten in die Grundschule entwickeln und erproben. Die Ergebnisse des Modellvorhabens werden in praxisorientierte Handlungsempfehlungen und neue Qualifizierungskonzepte für die pädagogische Arbeit einfließen.

Beim Kultusministerium waren 95 Bewerbungen aus ganz Niedersachsen eingegangen. Die Auswahl der Modellstandorte erfolgte unter Einbeziehung eines Fachbeirats. Das Kultusministerium wird die ausgewählten Modellstandorte über einen Zeitraum von drei Jahren mit bis zu 30.000 Euro pro Jahr fördern.

Einzelheiten zu diesen Modellstandorten ergeben sich aus dem Downloadobjekt, das über die Internetseite des Kultusministeriums verfügbar ist.

Quelle: Nds. Kultusministerium vom 23.07.2012

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