Kindertagesbetreuung

DBSH nimmt Stellung im Tarifkonflikt Sozial- und Erziehungsdienst

Eine Erzieherin kümmert sich beim Malen um viele Kinder.
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Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) fordert eine bessere Eingruppierung und Wertschätzung für Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst.

Die erste Runde der Tarifverhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst ist am 25.02.15 in Hannover ohne Ergebnis geblieben. „Es zeichnet sich ab, dass dicke Bretter gebohrt werden müssen“, so die Einschätzung des Bundesvorsitzende des DBSH Michael Leinenbach.Entsprechend der Veröffentlichungen der Arbeitgeber (VKA) kann davon ausgegangen werden, dass diese einer grundsätzlichen Wertschätzung der Tätigkeiten der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst zustimmen.

„Unsere Kolleginnen und Kollegen in den Kindertagesstätten leisten durch ihre Arbeit eine Investition in unser aller Zukunft. Ich erwarte von den Arbeitgebern, dass sie diese Leistung dann nicht nur mündlich sondern auch fiskalisch wertschätzen“, so die Tarifbeauftragte des DBSH Gaby Böhme.

Neben dem Einsatz einer Aufwertung für die Beschäftigten in den Kindertagesstätten setzen sich die Gewerkschaften für die Beschäftigten der Sozialen Arbeit, der Heilpädagogik, der Kinderpfleger_innen usw.
ein. Zu den konkreten Forderungen gehören:

  • Forderungen zu Eingruppierungsmerkmalen und fachlichen Standards
  • Forderungen zu Gesundheitsschutz und Prävention
  • Forderungen zur Sicherung der fachlichen Qualität

Die Tarifverhandlungen werden am 23.03. in Münster fortgesetzt.

Weiterführende Informationen:

Quelle: Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) vom 10.03.2015

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