Kindertagesbetreuung

Bistum Limburg: Katholisches Profil und Qualität in den Kitas

Bereits 238 katholische Kindertageseinrichtungen im Bistum Limburg haben es eingeführt: ein wertorientiertes Qualitätsmanagement-System.

Limburg / Diözese Limburg, 27. Januar 2010. Jetzt werden weitere 39 katholische Kindertageseinrichtungen (Kitas) folgen - und in dem dreijährigen Projekt  "Q-iTa für Kinder II" ihr katholisches Profil schärfen und das QM-System in ihren Einrichtungen aufbauen. Durchgeführt wird das "Q-iTa" - Folgeprojekt dabei vom Diözesancaritasverband Limburg im Auftrag des Bistums Limburg. 

Der Startschuss ist am 26. Januar 2010 in Limburg gefallen beziehungsweise wird am 3. Februar 2010 in Wiesbaden-Naurod fallen. Damit werden nach Abschluss des Q-iTa-Folgeprojekts nahezu alle katholischen Kitas ein wertorientiertes QM eingeführt haben, das sich sowohl am Gütesiegel des Verbandes katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) orientiert als auch an der DIN EN ISO 9000:2000. „Ich freue mich, dass wir für das Folgeprojekt nun auch erstmals die pastoralen Mitarbeiter gewinnen konnten, die für die Kitas zuständig sind“, sagt Jürgen Hartmann-Lichter , Abteilungsleiter Kinder-, Jugend- und Familienhilfe im Diözesancaritasverband Limburg. „Dadurch erhält dieser Prozess nochmals eine neue Qualität und die Zusammenarbeit zwischen den Pfarrgemeinden und ihren Kitas kann verstärkt und vertieft werden“, so Hartmann-Lichter. Ralf Stammberger , Referatsleiter Kindertagesstätten im Bischöflichen Ordinariat Limburg, ergänzt: „Die QM-Systeme in den katholischen Kitas sind kein Selbstzweck, sondern dienen der Profilbildung und Profilierung der Einrichtungen als Orte, in denen der Glaube spürbar wird.“

Der Startschuss für das Folgeprojekt "Q-iTa für Kinder II" fällt in einem jeweils zweitägigen Basiskolleg am 26. Januar 2010 ab 13:00 Uhr im Priesterseminar in Limburg beziehungsweise am 3. Februar 2010 ab 13:00 Uhr im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod. Dabei werden die zukünftigen QM-Beauftragten der Kitas sowie die Trägervertreter und die pastoralen Kita-Ansprechpartner die Grundlagen des QM und des KTK-Gütesiegels kennen lernen. Zudem wird es um die Planungen für die Leitbildprozesse sowie um die Erarbeitung von Prozessbeschreibungen gehen.

Zwischen den Jahren 2002 und 2005 haben sich an verschiedenen Standorten im Bistum QM-Projekte zur Einführung eines werteorientierten QM-Systems nach KTK-Gütesiegel auf den Weg gemacht und mittlerweile erfolgreich abgeschlossen.

"Q-iTa für Kinder - Qualitätsmanagement in katholischen Tageseinrichtungen für Kinder im Bistum Limburg" ist ein Projekt des Caritasverbandes für die Diözese Limburg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Bistum Limburg. Projektleiterin ist Dr. Barbara Blattert, Referentin für Qualitätsmanagement im DiCV Limburg.

Mit "Q-iTa für Kinder" wurde, auf der Basis eines wertorientierten Qualitätsmanagement-Systems, systematische Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen eingeführt und begleitet. Das angewendete Qualitätsmanagement-System erfüllt die Anforderungen des KTK-Gütesiegels, das vom Verband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) Bundesverband e.V. entwickelt und bistumsspezifisch angepasst wurde. Insgesamt nahmen 167 katholische Kindertageseinrichtungen des Bistums Limburg an der Qualifizierungsinitiative "Q-iTa für Kinder" teil. 

In Frankfurt setzen 20 Kindertageseinrichtungen des Caritasverbandes Frankfurt das QM-Modell EFQM um (seit 2002). Das "UQM-Kita-System Rheingau-Untertaunus-Wiesbaden" setzen 41 Kitas um (seit 2003). 

Mehr Informationen unter: http://www.dicv-limburg.de/19505.html

Quelle: Diözesan-Caritasverband Limburg

 

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