Kindertagesbetreuung / Familienpolitik

Bayern fordert bessere Rahmenbedingungen für Erzieherberuf

Frau mit Kleinkind auf dem Arm
Bild: angermann   Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen CC BY-SA 3.0

Bayerns Familienministerin Emilia Müller spricht sich dafür aus, in den aktuellen Tarifgesprächen die Rahmenbedingungen für den Erzieherberuf zu verbessern.

"Wer sich jeden Tag um unsere Kleinsten kümmert, trägt eine enorme Verantwortung. Erzieherinnen und Erzieher leisten tagtäglich einen wichtigen Beitrag für die Zukunft unserer Gesellschaft. Daher ist es notwendig, deren Ansehen und Arbeitsbedingungen zu verbessern. Insbesondere bei der Bezahlung besteht Nachholbedarf. Ich plädiere daher gegenüber den Tarifparteien dafür, bei den Arbeitsbedingungen und der Bezahlung nachzubessern sowie Nachteile bei der tariflichen Eingruppierung nach einem Arbeitgeberwechsel zu beseitigen. Wir müssen dafür sorgen, dass dieser Beruf nicht nur ideell gewinnbringend ist. Er muss sich auch kräftiger im Geldbeutel bezahlt machen. Das ist der wirksamste Hebel gegen den Fachkräftemangel. Auch der Freistaat leistet seinen Beitrag: Jede Erhöhung der Tarifgehälter flankiert das Familienministerium mit einer erhöhten Förderung", so die Ministerin.

Weitere Informationen zur staatlichen Förderung von Kinderbetreuungsplätzen in Bayern erhalten unter: www.stmas.bayern.de/kinderbetreuung/finanzierung/kinder.php

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration vom 07.04.2015

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