Kindertagesbetreuung / Migration

Baden-Württemberg möchte bessere Sprachförderung in Kindergärten

Eine junge Erzieherin beschäftigt sich mit einem Kind.
Bild: © BlueOrange Studio - Fotolia.com

Baden-Württemberg hat die Mittel für die Sprachförderung, vom Kindergartenjahr 2014/2015 an, auf rund 21 Millionen Euro pro Jahr erhöht. In Einrichtungen mit einem Migrationsanteil von 80 Prozent und mehr sollen Gruppen von bisher zehn auf fünf Kinder halbiert werden.

„Gute Bildungspolitik muss möglichst früh ansetzen, um ungleiche Startvoraussetzungen junger Menschen auszugleichen. Deshalb setzt Baden-Württemberg einen Schwerpunkt auf eine frühe und gute Sprachförderung“, betonte  Wartenberg. Die Gruppen sprachförderbedürftiger Kinder werden nun auf drei bis sieben Teilnehmer begrenzt. Zudem wurde die Gruppen-Finanzierung auf 2.200 Euro vereinheitlicht, statt wie bisher 2.000 Euro für die Gruppengröße vier bis sieben und 2.400 Euro für die Gruppengröße acht bis zwölf Kinder. „Das Land hat enorm viel Geld in die Hand genommen“, sagte Kultusstaatssekretärin Marion von Wartenberg über den Ausbau der Fördersumme.

In Einrichtungen mit einem Migrationsanteil von 80 Prozent und mehr werden Gruppen von bisher zehn auf fünf Kinder halbiert. Der Auszahlungszeitpunkt wird vom 1. Februar auf 1. Januar vorverlegt, um kleinen Einrichtungen den Einstieg in die Förderung zu erleichtern. Gleichzeitig werden bürokratische Hürden abgebaut.

Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Würrtemberg mit dpa vom 09.10.2014

Info-Pool