Kindertagesbetreuung / Förderinformationen

Ausbau der Kinderbetreuung in Bayern

kleines Mädchen spielt auf dem Boden mit bunten Bausteinen
Bild: © Serhiy Kobyakov- Fotolia.com

Der Freistaat Bayern hat ein Investitionsprogramm zur Schaffung neuer Kitaplätze gestartet. Die Gemeinden erhalten aus Mitteln des Bundes einen Aufschlag von bis zu 35 Prozent auf die reguläre Förderung.

770.000 Euro Förderung gehen nach Marktheidenfeld, 605.000 Euro nach Marktl

Jetzt profitieren die Landkreise Main-Spessart und Altötting: „Ich freue mich sehr, dass in der Kindertageseinrichtung in der Baumhofstraße 30 in Marktheidenfeld 23 neue Betreuungsplätze für Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt entstehen. Der Freistaat unterstützt die Kommune dabei mit einer Förderung in Höhe von insgesamt 770.000 Euro“, so Bayerns Familienministerin Emilia Müller. In der Kindertageseinrichtung St. Pius in Marktl entstehen 27 neue Betreuungsplätze für Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt. Der Freistaat unterstützt die Kommune dabei mit einer Förderung in Höhe von insgesamt 605.000 Euro.

Zu dem Investitionsprogramm erklärte die Ministerin: „Das Programm kommt zur rechten Zeit: die Geburtenzahlen steigen. Wir wollen aber auch inklusive Einrichtungen ausbauen und dem Betreuungsbedarf von Flüchtlingskindern gerecht werden. Insgesamt stehen 178 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung, mit denen wir die reguläre staatliche Förderung erheblich verstärken können.“ So erhalten Kommunen künftig durchschnittlich 85 Prozent statt der regulären 50 Prozent ihrer förderfähigen Investitionskosten erstattet.

Seit 2008 sind rund 80.000 Plätze für Kinder unter drei Jahren entstanden. Insgesamt standen dafür 1,4 Milliarden Euro zur Verfügung. Mit Blick in die Zukunft verdeutlichte Müller: „Wir wollen eine maßgeschneiderte Kinderbetreuung in allen Teilen Bayerns und höchste Qualität in den Kindertageseinrichtungen. Das vierte Investitionsprogramm ist ein Baustein dazu.“

Anträge können bis zum 31. August 2019 bei den zuständigen Regierungen gestellt werden.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration vom 08.01.2017

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