Kindertagesbetreuung / Familienpolitik

21,2 Millionen Euro zusätzlich für Ausbau der Kindertagesbetreuung in M-V

Rutsche und Spielzeug in einem Kindergarten
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Über 21,2 Millionen Euro zusätzlich stehen Mecklenburg-Vorpommern in den nächsten Jahren für den weiteren qualitativen und quantitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung zur Verfügung. Dafür hat am 2. Juni der Bundesrat mit der Verabschiedung des Investitionsprogramms "Kinderbetreuungsfinanzierung" im Gesamtumfang von 1,126 Milliarden Euro für die Jahre 2017 bis 2020 grünes Licht gegeben.

Das Investitionsprogramm war von der scheidenden Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig auf den Weg gebracht worden.

Qualitätverbesserung der Kinderbetreuung

"Damit können bundesweit 100.000 zusätzliche Plätze für Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt geschaffen werden", verdeutlicht Sozialministerin Stefanie Drese. Die Bundesmittel müssen als Zusatzfinanzierung zu den Eigenaufwendungen in den Ländern eingesetzt werden.

Gleichzeitig soll sich auch die Qualität der Kinderbetreuung verbessern, insbesondere bei der räumlichen Gestaltung. Drese: "Die Gelder können deshalb auch für Neu-, Aus- und Umbauten sowie für Sanierungen und als Investitionen in die Ausstattung von Kitas eingesetzt werden."

Die konkrete Verwendung liegt in den Händen der Länder. Das Sozialministerium wird nach Bekanntmachung des Gesetzes über das Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern (LAGuS) die Jugendämter der kreisfreien Städte und Landkreise genau über die Modalitäten informieren und auffordern, Prioritätenlisten zu erstellen. Ansprechpartner sind also für Interessenten und Interessentinnen die Landkreise und kreisfreien Städte.

Quelle: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung Mecklenburg-Vorpommern vom 02.06.2017

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