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Jugendsozialarbeit

Schulsozialarbeit in NRW nachhaltig verankern

Schülerinnen und Schüler stehen vor der Schule.
Bild: Capgros/sxc

Die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit NRW begrüßt die Entscheidung der Landesregierung und der kommunalen Spitzenverbände, die Schulsozialarbeit ab 2015 in den nächsten drei Jahren mit rund 67,5 Mio. Euro pro Jahr zu finanzieren.

"Endlich lässt die Landesregierung ihrer Überzeugung, dass Schulsozialarbeit eine wichtige Arbeit leistet und Bildung mehr ist als Unterricht, auch eine finanzielle Förderung folgen. Leider kommt diese Ankündigung für viele Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, die bis Ende 2014 über das Bildungs- und Teilhabepaket beschäftigt sind, zu spät, denn sie haben sich bereits beruflich nach anderen Stellen umgesehen. Eine weitere kontinuierliche Begleitung der Schülerinnen und Schüler, zu denen die Fachkräfte auch das erforderliche Vertrauen aufgebaut haben, ist nun nicht mehr möglich", so Stefan Ewers, Sprecher der LAG Jugendsozialarbeit NRW.

Mit dem dreijährigen Programm sei leider wieder keine nachhaltige Umsetzung von Schulsozialarbeit erreicht worden. Um endlich für alle Schülerinnen und Schüler einen notwendigen Beitrag zur Chancengerechtigkeit zu leisten, tritt die LAG Jugendsozialarbeit NRW daher für eine flächendeckende und langfristige Verankerung von Schulsozialarbeit an allen Schulformen ein. "Wir fordern zudem, Schulsozialarbeit im Sinne einer schulbezogenen Jugendsozialarbeit durch freie Träger der Jugendhilfe unter der Maßgabe des Fachkräftegebots durchzuführen und im Rahmen des Kinder- und Jugendförderplans NRW weiter zu entwickeln", so Ewers weiter.

Quelle: LAG Jugendsozialarbeit NRW vom 27.11.2014