Jugendsozialarbeit / Ganztagsbildung

S-H: Schulsozialarbeit unverzichtbar für gute Arbeit in multiprofessionellen Teams

Jugendliche, die meisten mit Baseballcaps, stehen in einer Gruppe an eine Wand gelehnt
Bild: rawpixel.com

Bildungsministerin Karin Prien hat den hohen Stellenwert von Schulsozialarbeit für die Qualität von Schule betont. Auf der 11. Jahrestagung der Landesarbeitskreis Schulsozialarbeit Schleswig-Holstein in Bad Segeberg sagte sie am 23. Mai: „Schulsozialarbeit ist gerade für junge Menschen aus sozial benachteiligten Familien ein wichtiges Angebot. Sie ist deshalb ein unverzichtbarer Teil im multiprofessionelle Team aus Schulbegleitung, Schulischer Assistenz und Schulpsychologinnen und Schulpsychologen und Lehrkräften.“

Schulsozialarbeit ist eine gemeinsame Aufgabe der Kommunen, der Kreise, der kreisfreie Städte und des Landes Schleswig-Holstein. Dafür stellt das Land jährlich 17,8 Millionen Euro zur Verfügung. In 2018 sind diese Mittel um rund 270.000 Euro erhöht worden, um Tariferhöhungen im kommunalen Bereich auszugleichen.

Gemeinsam mit den Kommunen müsse jetzt überlegt werden, wie die multiprofessionellen Teams weiter gestärkt und die auf den verschiedenen Ebenen vorhandenen Mittel bestmöglich eingesetzt werden können, so die Ministerin. „Es geht zum Beispiel um die Frage, wie wir die unterschiedlichen Unterstützungssysteme besser miteinander verzahnen. Eine Möglichkeit können regionale Poollösungen sein.“

Berücksichtigt würden dabei Best Practice Beispiele aus Schleswig-Holstein und anderen Bundesländern. Ministerin Prien: „Unser Ziel sind Lösungen, die in den jeweiligen Regionen gut umsetzbar sind und die für die einzelne Schülerin und den einzelnen Schüler den größten Nutzen haben.“

Sie dankte allen Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern für ihr Engagement. „Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, die Schulsozialarbeit qualitativ weiterzuentwickeln. Damit wir erkennen können, wo Kinder und Jugendliche Hilfe und Unterstützung brauchen.“

Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (MBWK) Schleswig-Holstein vom 23.05.2018

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