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Jugendsozialarbeit / Flucht und Migration

Mecklenburg-Vorpommern: Positive Zwischenbilanz für JIM

Lachende Brüder
Bild: © Kzenon - Fotolia.com

Die Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Dagmar Kaselitz hat in Schwerin eine positive Zwischenbilanz der Arbeit des Jugend-Integrationsmobils (JIM) gezogen. Mit niedrigschwelliger Beratung und Angeboten zur Bewältigung von Alltagsproblemen leistet das Projekt erfolgreiche Sozialarbeit in der Landeshauptstadt.

„Das Jugend-Integrationsmobil hilft jungen Migrantinnen und Migranten vor Ort ganz konkret durch niederschwellige Beratung und Angeboten zur Bewältigung von Problemen im Alltag. Damit hat das JIM in den letzten Monaten merklich zur Deeskalation in der Landeshauptstadt Schwerin beigetragen“, betonte Kaselitz nach einem Besuch im Schweriner Stadtteil Großer Dreesch.

Konkrete und niedrigschwellige Hilfe

In Schwerin kam es in der Vergangenheit an einzelnen Standorten vermehrt zu Auseinandersetzungen zwischen Gruppen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund sowie zwischen einheimischen Jugendlichen und Zugewanderten. Das Sozialministerium hat das Projekt JIM der Stiftung Sozial-Diakonische Arbeit – Evangelische Jugend im Frühjahr 2017 mit rund 67.000 Euro gefördert. Die Mittel stammen aus dem Integrationsfonds des Landes, die bis zum Jahr 2018 für Maßnahmen zur Förderung der gesellschaftlichen Integration und des Zusammenlebens zur Verfügung stehen.

Unterstützung zur Orientierung

Kaselitz: „Mit dem Mobil werden die Jugendlichen von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern in der Innenstadt oder auf dem Dreesch direkt aufgesucht und erhalten Unterstützung zur Orientierung im neuen Lebensumfeld. So können Wissen und Verständnis in Bezug auf die hiesige Gesellschaft aufgebaut und Konflikte präventiv entschärft werden“, verdeutlichte die Integrationsbeauftragte.

Quelle: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern vom 14.09.2017

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