Achtung Icon

Relaunch - Am 19. Mai ist es soweit:

Unter der bekannten Adresse finden Sie unser Angebot als „Portal der Kinder- und Jugendhilfe“ – mit vollständig neuem Look.
Daher erfolgt ab dem 29. April ein Redaktionsstopp. Ab diesem Zeitpunkt können Sie von extern keine Inhalte mehr einpflegen.
Ab dem 19. Mai können Sie alle Angebote wieder wie gewohnt nutzen.

Jugendsozialarbeit

Land Rheinland-Pfalz und ESF bereiten Jugendliche auf das Berufsleben vor

Das Land Rheinland-Pfalz und der Europäische Sozialfonds (ESF) arbeiten weiter daran, Jugendarbeitslosigkeit abzubauen und die Chancen von benachteiligten Jugendlichen auf einen Ausbildungsplatz zu erhöhen. Dazu hat die Landesregierung einen neuen Aufruf für arbeitsmarktpolitische Projekte gestartet, der sich speziell an diese Zielgruppe richtet.

Die Projekte in den Förderansätzen „Jobfux“ und „Jugendscout“ sollen ab dem 1. Juli 2012 beginnen und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds kofinanziert werden, wie Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz mitteilte.

„Der Ausbildungsmarkt in Rheinland-Pfalz hat sich in den vergangenen Jahren zwar deutlich verbessert und kann mittlerweile als ausgeglichen bezeichnet werden, wir dürfen aber nicht vergessen, dass dahinter immer noch viele junge Menschen stehen, die vergeblich nach einer Arbeitsstelle suchen und Unterstützung bei dem Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf benötigen. Hier setzt die Landesregierung mit den Förderansätzen „Jobfux“ und „Jugendscout“ an“, sagte die Ministerin.

Der Förderansatz „Jobfux“ soll Schülerinnen und Schüler an rheinland-pfälzischen Schulen mit dem Abschluss „Berufsreife“ dabei unterstützen, den Einstieg in ein qualifiziertes Berufsleben zu bewältigen. Hierzu sollen die „Jobfüxe“ Schülerinnen und Schüler bei der Berufswahl und -orientierung begleiten und weiterführend betreuen, so dass eine soziale und berufliche Integration der Schülerinnen und Schüler gewährleistet werden kann.

Der Förderansatz „Jugendscouts“ zielt darauf ab, die berufliche und soziale Integration von Jugendlichen unter 25 Jahren, die wegen sozialer Benachteiligung oder individueller Beeinträchtigung Schwierigkeiten beim Übergang in Ausbildung und Beruf haben und als „benachteiligte Jugendliche“ gelten, zu verbessern. Es handelt sich dabei insbesondere um Jugendliche ohne Schulabschluss, Ausbildungsabbrecherinnen und Ausbildungsabbrecher, arbeitslose, leistungsschwache, psychisch belastete oder sonst schwer vermittelbare Jugendliche. Die aufsuchende Arbeit der „Jugendscouts“ zielt darauf ab, den Zugang der Jugendlichen zu Aktivierungs-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsangeboten zu unterstützen und zu erleichtern.

Interessierte Projektträger können ihre Projekte bis zum 24. Mai 2012 anmelden. Das Anmeldeformular sowie weitere Informationen zum Aufruf sind auf www.esf.rlp.de abrufbar.

Quelle: Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie

Info-Pool