Jugendsozialarbeit / Ganztagsbildung

Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit fordert Ausbau statt Abbau der Schulsozialarbeit

spielendes Kind
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Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit fordert in seinem Positionspapier Bund, Länder und Kommunen auf, aktuell vorhandene Restmittel aus dem BuT 2012/2013 möglichst unbürokratisch für die Weiterführung der Schulsozialarbeit zur Verfügung zu stellen, für eine langfristige Absicherung der neu geschaffenen Stellen zu sorgen sowie den nachhaltigen Ausbau der Schulsozialarbeit voran zu bringen.

Durch das Auslaufen der im Kontext des "Bildungs- und Teilhabepakets" verhandelten zusätzlichen Mittel für Schulsozialarbeit und das Mittagessen für Hortkinder zum Ende 2013 sind bundesweit ca. 3000 Stellen in der Schulsozialarbeit aktuell gefährdet, wenn keine Folgefinanzierung gefunden wird. Ein Wegfall der Personalstellen würde neu aufgebaute Strukturen zerstören und zu gravierenden Einbrüchen bei den Angeboten führen.

Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit fordert daher in seinem Positionspapier Bund, Länder und Kommunen auf, aktuell vorhandene Restmittel aus dem BuT 2012/2013 möglichst unbürokratisch für die Weiterführung der Schulsozialarbeit zur Verfügung zu stellen, für eine langfristige Absicherung der neu geschaffenen Stellen zu sorgen sowie den nachhaltigen Ausbau der Schulsozialarbeit voran zu bringen.

Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit begleitet von Beginn an die Debatte um das BuT und die Schulsozialarbeit – insbesondere mit Blick auf die Bildungschancen Jugendlicher – und setzt sich für die Absicherung und den Ausbau von Schulsozialarbeit ein. Beides kann nur gelingen, wenn Kommunen, Länder und Bund gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Das Positionspapier "Ausbau statt Abbau – Schulsozialarbeit sichern und entwickeln!" steht als Download zur Verfügung.

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