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Jugendsozialarbeit

Jungen Wohnungslosen soll gezielt geholfen werden

Junger Mann in Kaputzenpulli sitzt auf der Straße
Bild: © jiduha - Fotolia.com

Ein zweijähriges Modellprojekt zur Unterstützung wohnungsloser Menschen führt die Hochschule Koblenz (IFW) durch. Dabei arbeitet sie eng mit den Fachabteilungen für Jugend und Soziales des Kreises zusammen. Das Projekt hat insbesondere die Bedürfnisse junger Frauen im Blick.

Der Rhein-Lahn-Kreis unterzeichnete eine entsprechende Kooperationsvereinbarung mit dem Institut für Forschung und Weiterbildung des Fachbereichs Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz (IFW). Im Kreishaus betonte Landrat Frank Puchtler gegenüber dem Projektleiter Prof. Dr. Robert Frietsch, der Rhein-Lahn-Kreis helfe gerne mit, die Situation vor allem junger Wohnungsloser zu verbessern, denn dass sich deren Problematik allein in den größeren Städten zeige sei nicht zutreffend: "Auch in mittleren und kleineren Gemeinden trifft man immer wieder gerade auch auf junge Menschen, die keine Wohnung haben und im Wohnheim oder auf der Straße leben."

Bei dem Projekt des so genannten "Schnittstellenmanagements Wohnungslosenhilfe" arbeiten die Fachabteilungen für Jugend und Soziales im Bad Emser Kreishaus eng mit dem Institut für Forschung und Weiterbildung IFW an der Hochschule Koblenz zusammen. Das Projekt hat speziell die vielfältigen gravierenden Problemlagen von Wohnungslosen – darunter insbesondere junge Frauen – im Blick, um diesen effektiv und dauerhaft helfen zu können. Auch in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Rhein-Lahn und dem Projekt JUWEL wird ein ständiger Dialog aufrecht erhalten, innerhalb dessen auch Workshops für die beauftragten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachbehörden und des IFW durchgeführt werden.

Das Projekt ist zunächst auf zwei Jahre ausgerichtet und wird vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie in Rheinland-Pfalz gefördert. Die Schirmherrschaft hat Sozialministerin Sabine BätzingLichtenthäler übernommen. Diese hatte im Vorfeld betont, dass hierbei eine intensive fachliche Zusammenarbeit an den Schnittstellen der verschiedenen Hilfesysteme im Vordergrund steht.

Weitere Informationen zum Modellprojekt "Schnittstellen-Management Wohnungslosenhilfe" in der Region Koblenz finden sich auf der Webseite der HS Koblenz.

Quelle: Hochschule Koblenz - University of Applied Sciences vom 29.06.2015.