Jugendsozialarbeit / Kinder- und Jugendpolitik

Jugendmigrationsdienste stärken Teilhabe – Parlamentarischer Abend diskutiert Integration junger Menschen

Ein junger Mann steht auf einer Brücke und blickt nachdenklich in die Ferne.
Bild: fsHH - www.picabay.com (CC0)

Über 108.000 junge Menschen mit Migrationshintergrund wurden in 2017 durch die Jugendmigrationsdienste (JMD) individuell und unbürokratisch unterstützt. Dafür dankte die Parlamentarische Staatssekretärin Caren Marks den beteiligten Verbänden und diskutierte mit den Expertinnen und Experten über die berufliche und soziale Integration der jungen Menschen in Deutschland.

Die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesjugendministerin, Caren Marks, hat am 29. November den Parlamentarischen Abend der Jugendmigrationsdienste (JMD) in Berlin eröffnet. Der Parlamentarische Abend diente dem Austausch zwischen den Expertinnen und Experten aus der Praxis und den Entscheidungsträgern aus der Politik. Caren Marks dankte den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der JMD, die in 2017 bisher 108.299 junge Menschen, darunter auch viele Geflüchtete, individuell betreut und ihnen mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben.

Caren Marks: "Die Jugendmigrationsdienste zeigen jungen Menschen Perspektiven auf und bauen Brücken für eine gesellschaftliche und berufliche Integration. Das Gefühl akzeptiert zu werden, immunisiert auch gegen radikale Strömungen und menschenfeindliche Ideologien."

Jugendmigrationsdienste

Die Jugendmigrationsdienste sind Teil der Initiative JUGEND STÄRKEN, mit der sich das Bundesjugendministerium für eine bessere Integration junger Menschen einsetzt. Bundesweit gibt es derzeit 456 Jugendmigrationsdienste.

Die JMD begleiten junge Menschen mit Migrationshintergrund im Alter von 12 bis 27 Jahren mittels individueller Angebote und professioneller Beratung bei ihrem schulischen, beruflichen und sozialen Integrationsprozess in Deutschland. Individuelle Unterstützung, Gruppen- und Bildungsangebote sowie eine intensive Vernetzung mit Schulen, Ausbildungsbetrieben, Integrationskursträgern und anderen Einrichtungen der Jugendhilfe zählen zu den wesentlichen Aufgaben der JMD.

Alle bundesweiten Anlaufstellen der Jugendmigrationsdienste sowie die zugehörigen Kontaktdaten zeigt die Projekt-Landkarte.

Die Meldung im Original mit Videobeitrag und weiterführenden Informationen steht auf der Webseite des Bundesjugendministeriums zur Verfügung. 

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend; Bild: © Fotomanufaktur Hertzsch

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