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Jugendsozialarbeit / Sozialpolitik

Jugendliche in Rheinland-Pfalz werden auch 2013 „fit für den Job“ gemacht

„Das Arbeitsministerium wird sein erfolgreiches Förderprogramm ‚Fit für den Job‘ auch im Jahr 2013 fortsetzen. Damit wird die Landesregierung der Tatsache gerecht, dass es immer noch junge Menschen gibt, die vergeblich nach einer Ausbildungs- oder Arbeitsstelle suchen“, erklärten Beck und Dreyer.

„Im August waren weniger Menschen in Rheinland-Pfalz arbeitslos gemeldet als im Vormonat“, unterstrichen Ministerpräsident Kurt Beck und Arbeitsministerin Malu Dreyer anlässlich der Bekanntgabe der aktuellen Arbeitsmarktzahlen. Danach waren im Vergleich zum Juli im August 2.149 Menschen weniger arbeitslos. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent. Im Vorjahresmonat lag sie bei 5,1 Prozent. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit sei besonders bei den Jugendlichen festzustellen, da im August viele junge Menschen ihre Ausbildung angetreten haben.

„Wir dürfen jedoch nicht nur auf die Quoten schauen, sondern müssen auch daran denken, dass nach wie vor zahlreichen Jugendlichen der Einstieg ins Berufsleben aus unterschiedlichen Gründen nicht gelingt“, so Beck und Dreyer weiter. Im August lag die Arbeitslosenquote von Menschen unter 25 Jahren bei 5,5 Prozent, das sind 14.022  junge Menschen ohne Arbeit. Auch angesichts des zukünftigen Fachkräftebedarfs dürfe jedoch kein Jugendlicher zurückgelassen werden. „Aus diesem Grund wird das Arbeitsministerium sein erfolgreiches Förderprogramm ‚Fit für den Job‘ auch im Jahr 2013 fortsetzen. Damit wird die Landesregierung der Tatsache gerecht, dass es immer noch junge Menschen gibt, die vergeblich nach einer Ausbildungs- oder Arbeitsstelle suchen“, erklärten die beiden Politiker.

Bereits im letzten Jahr war „Fit für den Job“ inhaltlich überarbeitet und an die veränderte Situation am Ausbildungsmarkt angepasst worden. „Fit für den Job“ ist ein aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziertes Förderprogramm, das Jugendliche begleitet, denen aufgrund von besonderen Problemlagen der Einstieg in die Ausbildung nicht direkt gelingt. „Wesentlicher Pluspunkt ist, dass für die Jugendlichen ein individueller Förderplan mit jeweils für sie passenden Modulen erstellt wird, in dessen Rahmen sie praxisnahe Eindrücke in Berufsbilder und fachbezogene Qualifikationen erhalten“, erklärten Beck und Dreyer. So sei es beispielsweise möglich, Handwerksbetriebe und Werkstätten zu besuchen, Arbeitstechniken auszuprobieren und die eigenen Interessen zu erforschen. Durch Bewerbungstrainings und intensive Begleitung werden die Jugendlichen in der Bewerbungsphase für eine Ausbildung unterstützt. Soweit nötig, sei auch in der Anfangsphase der Ausbildung eine weitere sozialpädagogische Begleitung möglich.

Quelle: Staatskanzlei/Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz vom 30.08.2012

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