Jugendsozialarbeit / Kinder- und Jugendpolitik

Jobfüxe unterstützen Jugendliche in RLP beim Wechsel von Schule in Beruf

Junge Frau geht Straße entlang
Bild: Death to Stock

In Rheinland-Pfalz waren im August 98.999 Menschen arbeitslos gemeldet. Anlässlich dieser aktuellen Arbeitsmarktzahlen, weisen Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler auf das Ziel der Landesregierung hin, Schülerinnen und Schüler beim Einstieg in das Berufsleben, insbesondere beim Übergang in Ausbildung unterstützend zu begleiten. Der ESF-Förderansatz Jobfux hat die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler mit Abschluss „Berufsreife“, in der Regel sind dies Realschulen plus, zu begleiten.

„Der Positiv-Trend auf dem Arbeitsmarkt geht weiter. Die Arbeitslosigkeit ist in Rheinland-Pfalz im August erneut unter 100.000 gesunken“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anlässlich der Bekanntgabe der aktuellen Arbeitsmarktzahlen in Mainz. In Rheinland-Pfalz waren im August 98.999 Menschen arbeitslos gemeldet. Dies sind 2.645 weniger als im Vormonat und 7.166 weniger als im August 2017. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,4 Prozent und ist gegenüber Juli um 0,1 Prozentpunkte gesunken. Im Vorjahresmonat lag die Arbeitslosenquote bei 4,8 Prozent.

Übergang von der Schule in Ausbildung kein Selbstläufer

„Für viele junge Menschen ist der Beginn des Ausbildungsjahres der Startschuss für einen neuen Lebensabschnitt. Auch wenn die Ausbildungsplatzsuche bei dem größten Teil der Jugendlichen problemlos verlaufen ist, so zeigt sich doch immer wieder, dass der erfolgreiche Übergang von der Schule in Ausbildung nicht für alle Jugendlichen ein Selbstläufer ist“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Ein wesentliches Ziel der rheinland-pfälzischen Landesregierung sei es daher, Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, den Einstieg in ein qualifiziertes Berufsleben zu bewältigen, so Dreyer und Bätzing-Lichtenthäler.

Jobfüxe begleiten Schüler unterstützend

Die Ministerpräsidentin und die Arbeitsministerin wiesen in diesem Zusammenhang auf den ESF-Förderansatz Jobfux hin. Die Jobfüxe haben die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler mit Abschluss „Berufsreife“, in der Regel sind dies Realschulen plus, beim Übergang in Ausbildung unterstützend zu begleiten.

„In vielen Fällen ist die Unterstützung der Jobfüxe entscheidend für einen erfolgreichen Berufseinstieg. Die Jobfüxe erarbeiten gemeinsam mit den jungen Menschen berufsrelevante Informationen, führen Einzelfallberatungen durch, helfen bei der Suche nach Praktika und bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen. Sie trainieren Vorstellungsgespräche und unterstützen die Jugendlichen in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit bei der Suche nach Ausbildungsstellen. Sie sind dabei auch Ansprechpartner für die Betriebe und Kammern“, erklärte Bätzing-Lichtenthäler.

Hauptförderung aus dem Europäischen Sozialfonds

In diesem Sommer haben in Rheinland-Pfalz 30 Jobfüxe ihre Arbeit aufgenommen beziehungsweise fortgesetzt. Die einzelnen Projekte werden in Trägerschaft von Kommunen und Schulzweckverbänden umgesetzt, die den Jobfüxen auch geeignete Büroräume an den Schulen zur Verfügung stellen. So ist ein direkter Zugang zu den Schülerinnen und Schülern möglich. Das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie rechnet damit, dass bis zu 2.500 Schülerinnen und Schüler die Angebote der Jobfüxe annehmen werden. Die 30 Projekte werden mit insgesamt rund 709.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds, 283.000 Euro aus arbeitsmarktpolitischen Mitteln des Landes sowie 367.000 Euro aus kommunalen Mitteln gefördert.

Weitere Informationen über den ESF in Rheinland-Pfalz stehen online zur Verfügung.

Quelle: Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz vom 30.08.2018