Jugendsozialarbeit

Fachtag "Jugendsozialarbeit – ein starker Partner im Übergang Schule – Beruf?!"

Vier Auszubildene stehen vor einem Lehrer, der etwas erklärt
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Hinsichtlich der sozialen und beruflichen Integration von benachteiligten Jugendlichen möchte der PARITÄTISCHE Gesamtverband mit seinem Fachtag am 04. Oktober Anregungen geben für eine qualitätsvolle und verlässliche Zusammenarbeit der Jobcenter, Agenturen für Arbeit und der Jugendhilfe vor Ort.

Drei Rechtskreise SGB II, III und VIII sind zuständig für die Förderung der sozialen und beruflichen Integration von benachteiligten Jugendlichen; die Intensität der Zusammenarbeit, aber auch die strukturelle Absicherung der Kooperationen gestalten sich vor Ort sehr unterschiedlich. Mit diesem Fachtag wollen wir für eine qualitätsvolle und verlässliche Zusammenarbeit der Jobcenter, Agenturen für Arbeit und der Jugendhilfe vor Ort Anregungen geben, da besonders die Jugendlichen mit hohem Förderbedarf davon profitieren können.

Die Fachtagung beleuchtet die aktuelle Situation am Übergang von der Schule in den Beruf, nimmt die Lebenslagen von chancenarmen Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Blick und zeigt auf, wie mit starker kommunaler Verantwortung in der rechtskreisübergreifenden Kooperation gute Förderbedingungen für integrationsgefährdete Jugendliche geschaffen werden können.

Neben einem bundesweiten Überblick über das Übergangsgeschehen von der Schule in die Ausbildung (BiBB) soll ein wissenschaftlicher Einblick in verfestigte Lebenslagen chancenarmer junger Menschen (DJI) erfolgen.

Anschließend kommt die Weinheimer Initiative mit ihren Vorstellungen und Erfahrungen zur kommunalen Koordinierung im Übergang Schule-Beruf zu Wort.

Anhand des Landesprogramms "RÜMSA" (Regionales Übergangsmanagement) aus Sachsen-Anhalt wird vorgestellt, wie ein Bundesland die Verantwortungswahrnehmung der Kommunen in der Übergangsgestaltung initiieren und stärken kann.

Und natürlich darf auch die Vor-Ort-Praxis nicht fehlen. Aus unterschiedlichen Bundesländern werden praktische Umsetzungsbeispiele gezeigt, die mit einer starken Rolle der Jugendhilfe im Übergang Schule-Beruf insbesondere die Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf unterstützen.

Nähere Informationen über das Programm sind dem Tagungsflyer (PDF, 1,3 MB) zu entnehmen.

Anmeldungen sind per Formular noch bis 08. September 2016 per E-Mail möglich.

Quelle: Birgit Wuck, Der PARITÄTISCHE Gesamtverband vom 29.08.2016

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