Jugendsozialarbeit

Flexikon 2.0: Ein Wiki für die Jugendsozialarbeit

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit geht mit der kollaborativen Wissensplattform FLEXIKON an den Start.

Wer kennt sie nicht, die „Freie Enzyklopädie Wikipedia“? Das Internet lebt zunehmend von der Interaktion. Deshalb verlieren statische Websites an Bedeutung. Gefragt ist Web 2.0 mit Anwendungen wie Content Management Systemen, Diskussionsforen, Social Network und eben Firmen-Wikis.
 
Solch ein Firmen-Wiki hat nun die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG EJSA) ins Leben gerufen. Unter der Adresse www.flexikon.ejsa.de wurde die Wissensplattform FLEXIKON installiert. Diese richtet sich im Unterschied zu anderen Firmen-Wikis aber nicht nur an „Firmenangehörige“ – in diesem Fall wären das Mitglieder und ihnen angeschlossene Einrichtungen –, sondern neben allen MitarbeiterInnen der Jugendsozialarbeit auch an die interessierte (Fach-)Öffentlichkeit. Ebenso wie Wikipedia ist das FLEXIKON offen zugänglich. Hier darf jede und jeder Artikel lesen und – nach der Registrierung – auch Diskussionen eröffnen, Artikel überarbeiten und neue Artikel ins Leben rufen.
 
Das FLEXIKON ist die Plattform für praxisrelevante Informationen und aktuelle Themen der Jugendsozialarbeit. Zudem dient es dem übergreifenden Wissensmanagement. Überall in Deutschland entstehen in Einrichtungen der Jugendsozialarbeit Produkte, die auch die Arbeit der KollegInnen unterstützen könnten. Arbeitsergebnisse aus Seminaren und Tagungen können ein viel größeres Publikum erreichen, wenn sie im Internet zur Verfügung gestellt werden. Und: Im Flexikon können sie kontinuierlich weiterentwickelt werden – von überall aus und zu jeder Zeit. So wird Fachkompetenz gebündelt und leichter verfügbar gemacht. Dass das funktioniert, haben Wikipedia & Co. längst bewiesen.
 
Die bisher im FLEXIKON verfügbaren Artikel kommen aus dem Arbeitsfeld Migration und Integration. Andere Handlungsfelder der Jugendsozialarbeit sollen folgen. Das FLEXIKON lebt vom Mitmachen. Dazu lädt die BAG EJSA herzlich ein.
 
Quelle: Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelisch Jugendsozialarbeit (BAG EJSA)

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