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Relaunch - Am 23. Mai ist es soweit:

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Ab dem 23. Mai können Sie alle Angebote wieder wie gewohnt nutzen.

Kooperationsverbund

Eine starke Stimme für die Jugendsozialarbeit

Mehrere Arme mit Daumen hoch sind zu sehen.
Bild: © sebra - fotolia.com

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e.V. übernimmt die Sprecher*innenrolle im Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit. Zum Beginn des neuen Jahres 2022 übernimmt Tom Urig als Geschäftsführer der BAG KJS turnusgemäß die Rolle des Sprechers des Kooperationsverbundes. Er wird für die kommenden zwei Jahre die Positionen des Zusammenschlusses der sieben Bundesorganisationen der Jugendsozialarbeit Deutschlands in Politik und Gesellschaft vertreten. Christian Shukow (Arbeiterwohlfahrt) fungiert als sein Stellvertreter.

Für die Jugendsozialarbeit stehen nicht nur aufgrund der anhaltenden Corona-Lage wichtige Themen an, die die Lebenslagen und (Aus-)Bildungschancen junger Menschen konkret betreffen. So wartet der von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP zum Ende des vergangenen Jahres unterzeichnete Koalitionsvertrag mit zahlreichen Initiativen und Projekten auf, deren Ziel es ist, soziale Benachteiligung auszugleichen, zum Beispiel die angekündigte Kindergrundsicherung, die Ausbildungsgarantie oder die Stärkung von Rechten junger Geflüchteter.

Ein starker Partner für gesellschaftliche und digitale Teilhabe

„Als Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit stehen wir für Ausbildung und Teilhabe für alle. Wir sind nah an den jungen Menschen dran, die – durch die Pandemie noch verstärkt– von Benachteiligung, Diskriminierung oder sogar Exklusion betroffen sind. Wir verstehen uns als starker Partner für die Politik, um ihre gesellschaftliche und auch ihre digitale Teilhabe zu verbessern. Wir werden unsere Expertise für eine verlässliche Begleitung am Übergang Schule – Beruf und die notwendige Digitalisierung der Jugendsozialarbeit einbringen.“

Tom Urig, Sprecher des Kooperationsverbunds Jugendsozialarbeit 

Auch das angekündigte Programm „Startchancen“ begrüße der Kooperationsverbund sehr, es müsse in der Ausgestaltung gut mit den vorhandenen Strukturen und den hohen fachlichen Standards der Jugendsozialarbeit und der Schulsozialarbeit in Trägerschaft der Kinder- und Jugendhilfe verzahnt werden, betont Urig weiter.

Hintergrund:

Im Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit haben sich die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die Bundesarbeitsgemeinschaften Evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA) und Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS), die Bundesarbeitsgemeinschaft örtlich regionaler Träger der Jugendsozialarbeit (BAG ÖRT), der Paritätische Gesamtverband (DER PARITÄTISCHE), das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und der Internationale Bund (IB) zusammengeschlossen, um gemeinsam für die Teilhabe junger Menschen einzutreten.

Weitere Informationen, aktuelle Nachrichten, Hintergründe und Initiativen finden sich unter www.jugendsozialarbeit.de. Dort stehen auch die aktuellen Ausgaben der 'Dreizehn' zur Verfügung – der Fachzeitschrift für die Jugendsozialarbeit.

Quelle: Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e.V. vom 20.01.2022

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