Jugendsozialarbeit / Sozialpolitik

Drei Jahre Jugendberufsagentur in Bremen – Partner ziehen positive Bilanz

Eine junge Automechanikerin in der Ausbildung

Alle Jugendlichen zur Aufnahme und zum Abschluss einer beruflichen Ausbildung zu führen – dies ist das Ziel der Bremer Jugendberufsagentur. Gemeinsame Fallbesprechungen und kollegiale Beratung der beteiligten Akteure bilden dafür eine wichtige Grundlage. Steigende Beratungszahlen belegen den Erfolg der gemeinsamen Arbeit. Zukünftig sollen Vermittlungs- und Matchingprozesse weiter ausgeweitet werden.

Die Partner der Jugendberufsagentur (JBA) in der Freien Hansestadt Bremen haben am Mittwoch, 21. März 2018, im Lenkungsausschuss eine positive Bilanz der Zusammenarbeit der vergangenen drei Jahre gezogen. Die Aufbauphase der Jugendberufsagentur an den Standorten Bremen-Mitte, Bremen-Nord und Bremerhaven war geprägt von der Herstellung und Optimierung der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren, die als Partner in der JBA zusammenwirken. Beratungen finden heute Hand in Hand statt und die „kurzen Wege“ werden genutzt.

Kontinuierlich steigende Beratungszahlen

Den Erfolg der gemeinsamen Arbeit belegen die kontinuierlich steigenden Beratungszahlen der Jugendberufsagentur. Die Zahl der zu beratenden Personen der Agentur für Arbeit (2017:11.276, 2016:10.850, 2015: 10.378) sowie die Zahlen der Aufsuchenden Beratung der JBA in Bremen (250 Beratungskontakte und 1.451 Kurzkontakte seit 2015) und Bremerhaven (525 Beratungskontakte seit 2015) steigen stetig an. Dies wird auch durch die enge Kooperation mit der Wirtschaft ermöglicht, insbesondere mit der Handelskammer Bremen, den Unternehmensverbänden, der Handwerkskammer und der Arbeitnehmerkammer Bremen.

Gemeinsame Fallbesprechungen und kollegiale Beratung

Ein Schlüssel zum Erfolg ist auch die gute Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der einzelnen Partner. Die 170 Personen an den drei Standorten arbeiten heute z.B. in gemeinsamen Fallbesprechungen und kollegialen Beratungen zusammen. Als zukünftige Schwerpunkte werden die Partner u.a. die Vermittlungs- und Matchingprozesse weiter ausweiten und wollen junge Menschen mit besonderen Unterstützungsbedarfen noch gezielter ansprechen.

Jugendliche zum Abschluss einer Ausbildung führen

Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, sieht die JBA auf dem richtigen Weg: „Mit der JBA haben wir gemeinsam mit den beteiligten Partnern ein gut funktionierendes Instrument etabliert, das uns dem Ziel, alle Jugendlichen zur Aufnahme und zum Abschluss einer beruflichen Ausbildung zu führen, erheblich näher bringt. Bis zur Erreichung dieses Ziels haben wir noch einen anspruchsvollen Weg vor uns. Ich bin aber überzeugt, dass wir dieses Ziel bei einer konsequenten Fortführung des kontinuierlichen Zusammenwirkens zwischen Politik, Verwaltung, und Wirtschaft erreichen werden. Wir werden der Arbeitslosigkeit den Nachwuchs nehmen.“

Weitere Informationen zum Thema finden sich auf der Internetseite der Jugendberufsagentur.

Quelle: Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen vom 23.03.2018

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