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Jugendsozialarbeit / Inklusion

Bericht: Lebenslagen junger Menschen im Mittelpunkt

Die Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit Nordrhein-Westfalen e.V. (LAG KJS NRW) räumt in ihrem Jahresbericht "Lebenslagen junger Menschen im Mittelpunkt – Aktivitäten 2008" viel Platz dem Bereich Migration und Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund ein.

Nach kurzer Erinnerung an die 60-jährige geschichtliche Entwicklung der Jugendgemeinschaftswerke beschäftigt sich der Bericht mit den aktuellen Herausforderungen der Jugendsozialarbeit mit jungen Migrant(inn)en.

Durch das im Jahr 2005 in Kraft getretene Zuwanderungsgesetz sank zwar die Zuwanderung, aber aus der Schule, der Berufsausbildung, den sozialen Einrichtungen und Diensten kommen Informationen, dass die Integration der Jugendlichen mit Migrationshintergrund, deren Anteil mittlerweile 30 bis 40 % beträgt, eher schleppend verläuft.

Das Bundesjugendministerium hat mit Wirkung vom 1. Januar 2008 die Grundsätze der Jugendmigrationsdienste (JMD) geändert. Dort werden neu zugewanderte sowie schon länger in Deutschland lebende junge Menschen mit Migrationshintergrund erreicht. Dies verlangt von den Diensten Profilschärfung und Spezialisierung der Unterstützungsangebote. Dazu gehören u. a. Fragestellungen wie „Was bedeutet es, in zwei oder mehreren Kulturen aufzuwachsen, was bedeutet es für die Identitätsbildung und das Selbstverständnis?“

Quelle: KAM-Newsletter 45/2009

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