Jugendsozialarbeit

Baaske: Rechtzeitig um Ausbildungsplätze in Brandenburg bewerben

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Jugendliche, die im Herbst eine Ausbildung beginnen wollen, sollten sich bereits jetzt mit ihrem Halbjahreszeugnis um eine Lehrstelle kümmern. Dazu ruft brandenburgischer Arbeitsminister Günter Baaske auf.

Baaske ruft auf: „Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt in Brandenburg ist gut. Trotzdem sollten Schülerinnen und Schüler bei der Bewerbung keine Zeit verlieren. Je früher sie sich um ihre berufliche Zukunft kümmern, desto besser sind ihre Chancen, eine passende Lehrstelle auch im Wunschberuf zu finden.“ Aktuell werden über 3.900 freie Ausbildungsplätze in den Lehrstellenbörsen der brandenburgischen Kammern (www.ihk-lehrstellenboerse.de) angeboten.

Baaske: „Wir haben in Brandenburg hervorragende Informationsangebote, die genutzt werden sollten. Die Berufsberatung in den Arbeitsagenturen und die Kammern stehen bei der Berufswahl mit Rat und Tat zur Seite. Aber auch die Eltern sollten sich viel Zeit nehmen, gemeinsam mit ihren Kindern Stärken und Neigungen zu überdenken und mit Berufen zu vergleichen.“

Im Jahr 2013 wurden bei den Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern in Brandenburg rund 8.000 abgeschlossene betriebliche Ausbildungsverträge registriert. Das sind rund 790 Verträge weniger im Vergleich zum Vorjahr. Das ist ein Rückgang von neun Prozent. Immer mehr Jugendliche werden nach ihrer Ausbildung vom Ausbildungsbetrieb übernommen. Die Übernahmequote stieg auf 62 Prozent – das ist der höchste Stand seit 1996.

Im Ausbildungsjahr 2012/2013 gehörten zu den beliebtesten Ausbildungsberufen in Brandenburg Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Verkäufer/in, Bürokaufmann/-frau, Kfz.-mechatroniker/in, Medizinische/r Fachangestellte/r, Koch/Köchin, Industriemechaniker/in, Fachkraft – Lagerlogistik, Verwaltungsfachangestellte/r – Kommunalverwaltung und Mechatroniker/in.

An die Betriebe appellierte Baaske, sich ebenfalls rechtzeitig um Nachwuchskräfte zu kümmern und jetzt Stellenausschreibungen zu veröffentlichen: „Wer aus guten Bewerberinnen und Bewerbern auswählen möchte, muss jetzt mit guten Ausbildungsbedingungen werben.“

Zur Berufsorientierung trägt auch der jährliche „Zukunftstag für Mädchen und Jungen“ in Brandenburg bei. In diesem Jahr findet er am 27. März statt. Schülerinnen und Schüler können sich in Betrieben und anderen Einrichtungen über verschiedene Berufe informieren. Alle Infos: www.zukunftstagbrandenburg.de.

Quelle: Ministerium für Arbeit, Soziales, frauen und Familie Brandenburg vom 03.02.2014