Jugendsozialarbeit / Junge Flüchtlinge

"Aktiv für Demokratieerziehung und Menschenrechtsbildung!" Jugendsozialarbeit gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit

Sieben Jugendliche stehen hintereinander in einer Reihe und zeigen "Daumen hoch"
Bild: © Christian Schwier - Fotolia.com

Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit ruft zu einem solidarischen Miteinander in der Gesellschaft auf. "Gutes Zusammenleben müssen wir immer wieder gemeinsam aushandeln und gestalten," sagt die neugewählte Sprecherin Christiane Giersen.

Am 20. Juni ist Weltflüchtlingstag. Angesichts der aktuellen Diskussionen um die Aufnahme und das Bleiberecht von geflüchteten Menschen in Deutschland ruft der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit zu einem solidarischen Miteinander in der Gesellschaft auf.

Solidarisches Miteinander in der Gesellschaft

"Wir positionieren uns klar gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit", so Christiane Giersen, die neugewählte Sprecherin des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit. "Die Zunahme von verbalen und tätlichen Angriffen auf geflüchtete Menschen betrachten wir mit großer Sorge. Gleichzeitig sehen wir das großartige bürgerschaftliche Engagement und sind der Überzeugung, dass Investitionen in Unterstützungsangebote zur sozialen und gesellschaftlichen Teilhabe beitragen."

Jugendsozialarbeit unterstützt in persönlicher Entwicklung und Kompetenzerwerb

Die Angebote und Leistungen der Jugendsozialarbeit sind ein Beitrag dazu, junge Menschen darin zu bestärken, Vorurteile zu verringern und Diskriminierung entgegenzuwirken. Partizipation, Gerechtigkeit, Förderung von Verantwortungsübernahme, Autonomie und Geschlechtergerechtigkeit sind in der Jugendsozialarbeit praktizierte Werte und Prinzipien – alle jungen Menschen müssen daran teilhaben. Die Fachkräfte der Jugendsozialarbeit unterstützen junge Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung und ihrem Kompetenzerwerb, damit sie ihren Weg durch das Bildungssystem und in den Beruf finden.

"Wir leben in einer Gesellschaft, die durch Vielfalt geprägt ist. Gutes Zusammenleben müssen wir immer wieder gemeinsam aushandeln und gestalten", so Giersen. "Dazu sollen die Angebote der Jugendsozialarbeit junge Menschen befähigen und eine Basis für Anerkennung und Akzeptanz schaffen!"

Hintergrund

Im Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit haben sich die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA) und die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS), die Bundesarbeitsgemeinschaft örtlich regionaler Träger der Jugendsozialarbeit (BAG ÖRT), DER PARITÄTISCHE Gesamtverband (DER PARITÄTISCHE), das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und der Internationale Bund (IB) zusammengeschlossen. Sein Ziel ist es, die gesellschaftliche und politische Teilhabe von benachteiligten Jugendlichen zu verbessern.

Weitere Informationen: Pressemitteilung vom 17.06.2016

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