Jugendsozialarbeit / Migration

Akademiesommer 2018: Jugendliche forschen, debattieren und musizieren während der Ferien

Drei Jugendliche auf einem Spielplatz
Bild: ehrenberg-bilder - Fotolia

Über 1.000 Schülerinnen und Schüler bearbeiten auch in diesem Jahr zwischen Juli und September spannende Themen und erhalten Einblicke in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens. Die Akademien der Deutschen SchülerAkademie und ihrer Partner finden über das gesamte Bundesgebiet verteilt sowie zum Teil im Ausland statt und dauern jeweils bis zu 16 Tage. An jeder Akademie nehmen rund 100 besonders begabte und engagierte Schülerinnen und Schüler teil.

Kurstitel wie „Mikrogravitation mit Raketen“, „Industrie 4.0“ oder „Punk“ versprechen ein spannendes und abwechslungsreiches Akademieprogramm 2018. In den Kursen befassen sich die Jugendlichen mit interdisziplinären, wissenschaftlichen Themen. Die Inhalte werden in jedem Jahr mit Wissenschaftlern, Lehrern und anderen Experten erarbeitet.

Neben der Kursarbeit erwartet die Schüler ein interessantes und abwechslungsreiches Freizeitangebot, das sie größtenteils selbst gestalten – ob Geocaching, Ölmalerei, ein Quidditch-Turnier oder Exkursionen. Einen zentralen Platz nimmt auch die Musik ein: Am Ende jeder Akademie laden die Teilnehmer zu einem öffentlichen Konzert ein, bei dem sie präsentieren, was sie gemeinsam einstudiert haben.

Orientierung für junge Menschenn mit Einwanderungsgeschichte

An junge Menschen mit Einwanderungsgeschichte richten sich die VorbilderAkademien. Das Programm unterstützt Neunt- und Zehntklässler dabei, individuelle Bildungswege zu entdecken und herauszufinden, welche Möglichkeiten ihnen offen stehen. In der achttägigen Akademie können die Teilnehmer ihre Talente und Stärken ausloten und erhalten Informationen über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten.

Workshops zu Teamarbeit und Lerntechniken oder ein Bewerbungstraining helfen den Jugendlichen, sich auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten. Zentrales Element des Angebots ist die Begegnung mit Persönlichkeiten mit Zuwanderungsbiographie: Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft berichten von ihrem Werdegang, geben Ratschläge und machen Mut.

Beispiel VorbilderAkademie

In Ilbenstadt bei Frankfurt übernahmen der Buchautor, Pädagoge und Vereinsgründer John Kannamkulam sowie Arin Malka, Studentin und UN-Regionalkoordinatorin, diese Aufgabe. Für 43 motivierte Jugendliche fand dort zwischen dem 7. Juli und dem 14. Juli die VorbilderAkademie Mitte statt. Das Kursprogramm bot den Jugendlichen außerdem eine intensive, wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Themen Elektro- und Informationstechnik, Maschinenbau, Neurowissenschaften und Rechtswissenschaften. In selbstgestalteten Workshops trainierten die Teilnehmer Fähigkeiten wie Rhetorik oder Zeitmanagement und brachten sich gegenseitig orientalischen Tanz, das Knüpfen von Freundschaftsarmbändern oder das Kochen internationaler Nachspeisen bei.

Eine weitere VorbilderAkademie in den Sommerferien fand vom 29. Juli bis 5. August in Neumünster/ Schleswig-Holstein statt. Für die VorbilderAkademie Süd, die am 1. September im bayerischen Amberg staret, sind noch Anmeldungen möglich.

Beispiel Talentakademie

Die TalentAkademie wendet sich an Hauptschüler wie an Gymnasiasten. Motivierte Acht- und Neuntklässler hatten vom 15. bis 28. Juli in der Seeschule Rangsdorf bei Berlin erneut die Möglichkeit, sich in spannenden Projekten auszuprobieren. Bei der TalentAkademie geht es vor allem darum, die eigenen Talente zu entdecken, seine Begabungen zu erproben und weiterzuentwickeln. Teilnehmen können auch hier Schüler aus ganz Deutschland.

Weitere Informationen zu den Vorbilder- und TalentAkademien sind auf den Seiten von Bildung & Begabung zu finden.

Quelle: Bildung & Begabung gemeinnützige GmbH vom 06.08.2018

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