Aufholpaket

7,5 Millionen Euro für Schulsozialarbeit, FSJ und Ferienfreizeiten in Sachsen-Anhalt

Ein Junge und ein Mädchen mit Stoffmasken sitzen auf einer Holztreppe.
Bild: Izzy Park - unsplash.com

Über das Corona-Aufholpaket des Bundes stehen im Programmteil Ferienfreizeiten und außerschulische Angebote für Sachsen-Anhalt in den Jahre 2021 und 2022 rund 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. 5,77 Millionen fließen in das Freiwillige Soziale Jahr und die Schulsozialarbeit, 1,73 Millionen dienen Ferien- und Wochenendfreizeiten sowie Jugendbegegnungen.

„Kinder, Jugendliche und ihre Familien blicken auf eine harte Zeit zurück: Kitas, Schulen, Sportvereine und vieles mehr waren über ein Jahr oftmals ganz oder teilweise geschlossen“, sagte Sozialministerin Petra Grimm-Benne. „Dadurch haben die Kinder und Jugendlichen nicht nur viel Lernstoff versäumt, sondern konnten häufig ihre Freunde nicht persönlich treffen, keinen Sport treiben oder anderen Freizeitaktivitäten nachgehen und mussten oftmals zurückstecken.“

Mit dem Programm „Aufholen nach Corona“ soll es Kindern und Jugendlichen ermöglicht werden, mit Unterstützung der Träger der Jugendhilfe und durch die Begleitung ehrenamtlich tätiger Menschen unter anderem Lernrückstände nachzuholen, an Ferien- und Wochenendfreizeiten und Jugendbegegnungen, Spiel- und Bewegungsangeboten und außerschulischen Bildungsangeboten teilzunehmen. Die Umsetzung erfolgt über öffentliche und freie Träger der Jugendhilfe, Mitarbeiter/-innen der Schulsozialarbeit und freiwillig Engagierte.

Die benötigten Mittel wurden vom Sozialministerium per Zuwendungsbescheid an die Kommunen weitergeleitet. Das Land hat die Landkreise und kreisfreien Städte gebeten, bei den Angeboten auch die Zielgruppen der Mädchen und Jungen mit Behinderung, der Kinder und Jugendlichen in den stationären Einrichtungen der Jugendhilfe sowie der benachteiligten und migrantischen Familien zu berücksichtigen.

Quelle: Ministerium für Arbeit, Soziales und Migration vom 21.07.2021

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