Jugendsozialarbeit / Flucht und Migration

30 Jahre Regionale Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien in NRW

Die Verbesserung der Bildungschancen für Jugendliche mit Migrationshintergund gehört zu den Schwerpunkten der nordrhein-westfälischen Integrationspolitik.

„Jedes Kind und jeder Jugendliche soll sich nach seinen Fähigkeiten entwickeln können - ganz egal aus welcher sozialen Schicht oder ethnischer Herkunft er oder sie stammt“, sagte Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Guntram Schneider heute in Essen anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) in NRW. Sie gehören seit Jahren zu den wichtigsten integrationspolitischen Einrichtungen des Landes.

Zentrale Aufgabe der Landesregierung ist es, die Bildungschancen für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund dauerhaft sicherzustellen. „Die 27 RAAs in den Städten und Kreisen leisten einen unverzichtbaren Beitrag, damit Bildung und Integration vor Ort umgesetzt werden kann“, erklärte Minister Schneider zum Festakt auf der Zeche Zollverein.

„Die Arbeitsstellen sind ein Erfolgsmodell“, betonte der Minister. Sie stünden für die konzeptionelle Arbeit und Projektentwicklung beispielsweise im Bereich der frühen Bildung; für die Fortbildung von Erzieherinnen und Erziehern sowie Lehrkräften in allen Bereichen der interkulturellen Bildung; für Beratung und Organisation im Rahmen kommunaler Integrationskonzepte; für die Kooperation und Vernetzung mit anderen Einrichtungen wie etwa den Migrantenselbstorganisationen.

Minister Schneider dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Regionalen Arbeitsstellen ausdrücklich für ihre geleistete Arbeit. „Bleiben Sie der Seismograph, der die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Nordrhein-Westfalen beschreibt“, meinte Schneider.

Quelle: Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen